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„Auf Morgen! ja auf Morgen!" Lara spricht'sUnd wiederholt es — weiter sagt er nichts,
Nicht Leidenschaft nmwölktc seine Braun,
Im Ange war nicht Zornesglut zu schaun,
Doch hörte man ans seinem leisen Ton,
Daß er etwas geheim beschlossen schon.
Er nahm den Mantel, beugte sich ganz leicht, —Doch als er Ezzelin vorüberstreicht,
Weiß lächelnd er die Blicke zu ertragen,
Die wüthcnd ihn zu Boden wollten schlagen.
Doch war's kein Lächeln eines Stolzen, Frohen,Wie es der Hohn im Antlitz läßt entlohen;
Nein eines Mensche» Lächeln, dessen BrustDes Thuns und Leidens Kraft sich ist bewußt.Mocht' aus ihm Frieden oder Güte sprechen?Erwuchs verstockt zur Frechheit ein Verbrechen?
Ach nur zu eilig sind wir im Vertrauen,
Und wollen schon auf Wort und Blicke bauen,
Die That, ja nur die Thal beweist allein,
Ob in dem Herzen Wahrheit nackt und rein.
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Und Lara rief den Pagen und ging fort;Gehorsam war ihm der auf Wink und Wort.Der Einz'gc, der ihm folgt aus weiten Fernen,Wo Seelen wandeln unter lichter» Sternen!Der nur um Lara seine Heimat ließ,
Und wenn auch jung, beharrlich sich bewies,
Er diente Lara treulich und mit Schweigen,Schien seine Jahr' und Pflicht zu übersteigen;Zwar war ihm Lara's Muttersprache kund,