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Der feine Gast sei ferner bei dein Feste, —
Und Otho sag' ich meinen Dank anf's Beste."
Erstaunt mischt sich der Wirth nun in den Zivist:„Was zwischen euch auch vorgefallen ist,
Es dünkt mich jetzt nicht hierher zu gehören,
Den heitern Jubel durch Gezänk zu stören.
Hast Ezzelin du was zu offenbaren,
Was dieser Gast, Graf Lara soll erfahren,
Sv mögt ihr morgen, wie es euch kann frommen,
Hier oder anderswo zusammcnkommen.
Daß du bekannt bist, dafür steh' ich ein,
Wenn du auch, wie Graf Lara, ganz alleinZnrückgckehrt ei» Fremder schienst zn sein.
Und schließ ich recht von Lara's edlem BlutAns seine Tüchtigkeit und seinen Mnth,
So wird er nicht den Nnf zn schänden wagen,
Und nicht was Rittcrthnm erheischt, versagen." —
„Auf morgen denn" — sprach Ezzelin — „ und hierMag sichs entscheiden zwischen mir und dir.
Mein Leben wag ich, meine Seligkeit,
Der Worte Wahrheit sei mein Schwert geweiht!"Was sagte Lara? — In sein Jnnrcs lenktSein Geist sich düster, ganz in sich versenkt;
Die Rede Vieler und der Blick von Allen, -Die hier versammelt, schien auf ihn zn fallen;
Doch er blieb stumm, er schien weitab zn schweifenIn der Zerstreuung fernen Nebelstrcifen.
Ach, daß ihm Alles rings umher verschwand,
Bewies, daß er Erinnrnng tief empfand.