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„Mein Nam' ist Lara — wärst du auch gekannt,
Sv zweifle nicht, crwiedcrn würd' ich gernDir nöth'gen Höflichkeiten solchem Herrn;
Ja, Lara! — willst du mich noch weiter fragen?
Frag' zu! ich pflege Masken nicht zu tragen."
„„Wagst du's? — Bedenke, gibt es keine Fragen,Worauf dein Herz mir Antwort müßte sagen,
Obgleich dein Ohr sic könnte kaum ertragen?
Bin ich dir unbekannt? Betrachte mich!
Ich dachte, dein Gedächtnis; regte sich!
Nie tilgst du halb, wie schwer dn dich vermessen,
In Ewigkeit kannst du cs nicht vergesse»!""
Es mustert Lara jetzt das AngesichtDes Fremden scharf und fest, doch fand er nicht,
Was er geahnt; mit Zweifelblick versetztKopfschüttelnd er kein einzig Wörtchen jetzt,
Er wendet sich verächtlich fortzueilen,
Doch nöthigt ihn der Fremde noch zu weilen.
„Ein Wort! ich will's — steh Rede jetzt dem Mann,Der, w ä r st du edel, sich dir messen kann;
Doch wie du warst und bist — nein fasse dich,
Ist dieses falsch, so widerlege mich —
Doch wie du warst und bist — dich überragt,
Und nicht »ach deinem Groll und Lächeln fragt!
Bist du's nicht, dessen That-"
„Wer ich auch sei,
Solch einen Kläger, solches SturmgeschreiHör' ich nicht länger an, doch wcm's behagt,
Der acht' auf das, was deine Zunge sagt,
Denn wunderbare Dinge wird sic wählen,
So artig wie du anhubst zu erzähle».