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Dergleichen Prüfung trug er sonst nicht lang!
Zuletzt gewahrt ers, doch wer mocht' es sein,
Der ihn zu suchen schic», und ihn allein.
Ein fremdes Angesicht, doch finster, hart,
Das unbemerkt bisher ihn angcstarrt.
Zuletzt jedoch trifft sich der Blick von Beiden,
Und staunend scheint er sich entsetzt zu weiden,Bestürzung ließ die Miene Lara's lesen,
Mißtrauen däucht ihm dieses Fremden Wesen,
Aus dessen Auge blitzte scharf und strenge
Weit mehr, als rings gewahrt ward von der Menge.
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„Er ist's!" der Fremde ruft's und fort und fortWard nah und fern geflüstert dieses Wort.
„Er ist's!" — „wer ist's?" so fragte jeder Mund,Bis Lara selbst die Rede wurde kund.
Nur wenig Helden würden ruhig scheinenBeim Flüstern Aller, bei dem Blick des Einen:
Doch Lara ändert, rührt und färbt sich nicht,
Das Staunen, das aus seinen Augen bricht,
Geht schnell vorüber — und ganz ruhig stummSieht mit gewohnten Blicken er sich um,
Trotz jenes Fremden Ruf, der jetzt ihm nah:
„Er ist's! wie kam er her? was will er da?"
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Es war zu viel für Lara, diesen Frage»
So keck und stolz Erwicdrnng zu versagen.Gefaßten Blicks, doch mit gclass'ner Stimme,Mehr sanft und fest, als mit gereiztem Grimme,Sprach er, dem kühnen Frager zugewandt:
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