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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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18 .

In seinem Innern gährten Haß und Hohn,

Als ob erfahren er das Schlimmste schon,

Ein Fremdling stand er mir in dieser Welt,

Ein irrer Geist aus andrer hcrgcschellt,

Ein düstres Wesen, der Gefahr geweiht,

Von welcher nur der Zufall ihn befreit,

Umsonst befreit, denn die Erinnrung mußSein Herz mit Lust erfüllen und Verdruß!

Der Liebe fähig, mehr als dies auf ErdenDen Staubgcbornen pflegt zu Thcil zu werden,

Riß ihn die Wahrheit aus der Träume Bahn,

Und gramvoll sah der Mann des Jünglings Wahn.Ihn reuten Jahre, träumerisch verschwendet,

Und.Kräfte, bessern! Streben abgcwcndct;

Der Leidenschaften Sturm hat er erprobt,

Der voll Verzweiflung seinen Geist durchtobt;

Und in sich selbst entzweit sein bcss'rcs StrebenStets die Betrachtung auf sein wildes Leben,

Doch viel zu stolz, sich selber anzuklagcn,

Muß die Natur mit ihm die Schande tragenUnd bürdet aus die Form, die Würmer speist,

Die Sünden all, wie sie beschwert den Geist,

Bis Gut und Bös zuletzt er nicht mehr trennt,

Und freien Willen endlich Schicksal nennt.

Gemeine Selbstsucht stand ihm immer fern,Bisweilen opfert er für Andre gern,

Doch nicht aus Mitgefühl, der Pflicht zu lieb,

Nein, aus besondcrm und verkehrtem Trieb,

Da immer Stolz ihn das verrichten hieß,

Wozu kein Andrer sich bewegen ließ,

Und dieser Wahn vermochte selbst zu ZeitenDen irren Geist zu Freveln zu verleiten