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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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319
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Zu dunkel, um iu Worten sich zu zeige»,

Wenn dies Gchciiuniß still sein Herz verzehrt,Und mir die Wirkung, nicht die Ursiich lehrt!Nein seine Brust bezeugte kcius von Beiden,Gemeiner Blick vermocht' auch nicht zu scheidenGedanken, die wol nie die Lippe sagte,

Da sie das Wort nicht anszndrückcn wagte.

t7.

Seltsam gemischt war in ihm und versteckt,

Was Haß und Liebe, Furcht und Neigung weckt.

Es ward, weil sein Geschick ganz unbekannt,

Sein Name lobend, tadelnd oft genannt;

Sein Schweigen gab den Leuten Stoff zum Reden,Sein Schicksal zn erfahren kümmert Jeden.

Was war, was ist er, dieser Unbekannte,

Von dem man nur des Stammes Namen nannte?Ein Menschenfeind? Doch manche wandten ein,Er könne noch mit Frohen fröhlich sein;

Doch wer sein Lächeln näher noch betrachtet,

Der sah cs oft vom Hohne nur umnachtct,

Auch könnt' cs nie die Lippen überschreiten,

Noch minder bis zum Auge sich verbreiten,

Doch manchmal war auch Sanftmuth drin zu lesen,Als ob er von Natur nicht hart gewesen;

Doch schalt er sich, sobald er cs gewahrte,

Daß diese Weichheit seinem Stolz sich paarte,

Er stählte sich, denn nie kam's ihm zu Sinnen,

Für sich der Andern Meinung zu gewinnen,

Es schien, daß Leid in seinen Busen kam,

Dem Zärtlichkeit vielleicht die Ruhe nahm,

Ihn spornt sein wahrer Gram, daß nichts ihm bliebeAls Haß für einst nur allzuhcißc Liebe.