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Er sucht den Arzt nicht, noch des Priesters Rath,War wieder ganz er selbst in Wort und That.
Die Stunden wurden so wie sonst verbracht,
Nicht mehr gegrollt, und auch nicht mehr gelacht,
Als man's gewohnt, — und wenn die nahndc NachtAuch Lara's Geist etwas verdüstert macht,
So zeigt cr's doch der Diener Menge nicht,
Von deren Furcht noch stets ihr Schauder spricht.Paarwcis und bebend schlichen die VasallenUnd mieden furchtsam die vcrdachtgcn Hallen,
Der Fahne Rauschen und der Thürc Fall,Tapctcnrollcn, auf der Flur ein Hall,
Der Baume Schatten dämmcrhaft und lang,
Die Fledermaus, der Lüste Nachtgcsang,
Kurz was sic sehn und hören, macht sic schauern,Sobald der Abend naht den grauen Mauern.
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O eitler Wahn! denn jener Stunde SchreckenKam nie zurück, und Lara sucht zu deckenDas Ganze mit Vergessen, was den ReinenNur grauscr, räthsclhaftcr mußte scheinen.
Ob die Besinnung ihm Erinnrung raubte?
Kein Wort, kein Blick, kein Zug des Herrn erlaubteDen Dienern den Gedanken, daß sein GeistJe war von fieberhaftem Kampf umkreist.
War's Traum? — War sein die Stimme, welche sprach,Und wild und toll der Schläfer Ruhe brach?
Sein jenes Herz, das Schreck und Leid bezwang?
War sein der Blick, der sie mit Eis durchdrang?
Könnt' er vergessen, was ihm selbst gcschchn,
Wenn die noch schaudern, die cs nur geschn?
Zeugt etwa von Gedanken dieses Schweigen,