Der wach oft sprach, wofür sein Herz entbrannt,
War jetzt in fürchterliche Ruh gebannt;
Man hebt ihn, trägt ihn — still — er athmet, sprichtDie Röthe tritt ihm wieder ins Gesicht,
Die Lippe färbt sich und die trüben AugenEntbrennen wild, die starren Glieder taugenZum Dienste wieder; aber was er spricht,
Das klingt wie seine Muttersprache nicht;
Scharf, aber fremd; genug, man sah nun ein,
Es müßten Worte fremden Landes sein.
Es schien fast so, als red' er Jemand an,
Der ihn nicht hört — und ach! nicht höre» kann.
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Sein Page kam herbei; nur ihm alleinSchien klar der fremden Rede Sinn zu sein,
Und nach der Angst auf Wangen und auf BrauenMag Lara niemand diesen Sinn vertrauen,
Noch deuten lassen, — aber minder scheu,
Als rings die Menge, blieb der Pag' ihm treu.
Er wandte Lara's schlotternde Gestalt,
Sprach in der Sprache, die als seine galt;
Und Lara lauscht, er scheint mit diesen KlängenDie Schrecken seines Traumes zu verdrängen:
Wenn Traum cs war, was seine Brust zerrissen,
Die wol erträumte Leiden konnte missen.
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Was auch sein Geist geträumt, der Blick geschaut,Er wußt' es wol, doch Keinem ward's vertraut,
Es blieb in ihm: der neue Morgen schienUnd sah mit neuen Lebenskräften ihn,