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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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317
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Der wach oft sprach, wofür sein Herz entbrannt,

War jetzt in fürchterliche Ruh gebannt;

Man hebt ihn, trägt ihn still er athmet, sprichtDie Röthe tritt ihm wieder ins Gesicht,

Die Lippe färbt sich und die trüben AugenEntbrennen wild, die starren Glieder taugenZum Dienste wieder; aber was er spricht,

Das klingt wie seine Muttersprache nicht;

Scharf, aber fremd; genug, man sah nun ein,

Es müßten Worte fremden Landes sein.

Es schien fast so, als red' er Jemand an,

Der ihn nicht hört und ach! nicht höre» kann.

14 .

Sein Page kam herbei; nur ihm alleinSchien klar der fremden Rede Sinn zu sein,

Und nach der Angst auf Wangen und auf BrauenMag Lara niemand diesen Sinn vertrauen,

Noch deuten lassen, aber minder scheu,

Als rings die Menge, blieb der Pag' ihm treu.

Er wandte Lara's schlotternde Gestalt,

Sprach in der Sprache, die als seine galt;

Und Lara lauscht, er scheint mit diesen KlängenDie Schrecken seines Traumes zu verdrängen:

Wenn Traum cs war, was seine Brust zerrissen,

Die wol erträumte Leiden konnte missen.

13 .

Was auch sein Geist geträumt, der Blick geschaut,Er wußt' es wol, doch Keinem ward's vertraut,

Es blieb in ihm: der neue Morgen schienUnd sah mit neuen Lebenskräften ihn,