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Nicht rissc» falscher Ruhm, noch auch Gewinn,Noch Schönheit, Reiz und Eifersucht ihn hin.Ein zauberhafter Kreis hielt ihn umgeben,
Hielt jeden fern und ließ ihn einsam leben.
Ein Vorwurf lag in seines Auges Stern,
Der hielt den kecken Leichtsinn immer fern.Furchtsame Wese», die ihn näher sahn,
Sie blickten stumm ihn oder schüchtern an.
Nur wenig Wohlgesinnte hielten ihnFür besser, als er nach dem Acußern schien.
8.
Seltsam! als Jüngling war er voller Glut,
Nach Lust begierig und im Streit voll Mnth,
Schlacht — Frauen — Meer — kurz was nur immerdarGlück ihm versprach, vielleicht auch Todsgefahr,
Das probt' er durch und übt' cs ans hicnicden,
In Lust und Schmerzen sucht er Lohn und Frieden;
Der schale Mittelweg war ihm verhaßt,
Rasch ward das Denken durch Genuß verpraßt iSein innrer Sturm sah voll VerächtlichkeitAuf das, was Schwachen einen Halt verleiht;
Verzückung hielt nur seinen Blick erhoben,
Er frug dann wol, ob etwas Größrcs droben ?
Ganz Leidenschaft und ohne Maaß und Zaum —
Wie wacht er auf ans diesem wilden Traum?
Nie sagt cr's — aber wachend dacht' er »achUnd fluchte, daß sein morsches Her; nicht brach.
9 .
Bis dahin war der Mensch sein Buch gewesen,Jetzt fing er an in Andern auch zu lesen,