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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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In diesem Leben war mir wenig werth:

Mein Gott mein Schiff mein Liebchen und mein Schwert.Gott ließ ich früh und nun verläßt er mich,

Mein Mörder beugt nur seinem Willen sich.

Nicht höhn' ich durch Gebete seinen Thron,

Sic wären nichts als der Verzweiflung Ton,

Genug ich lebe, dulde Qual und Hohn!

Unwürdgcr Hand entriß man nur das Schwert,

Wol war cs eines fester» Armes werth.

Mein Schiff versank, vielleicht hat's andre Herrn

Mein Liebchen o zum Himmel fleht' ich gern!

Sic ist allein noch meines Lebens Licht,

Daß nur der Schlag nicht ihre Seele brichtUnd ihre Schönheit eh' ich dich gewahrt,

Fragt' ich mich nie, blühn andre noch der Art?"

So liebst du schon? allein was frag ich noch?

Gleichviel für mich was kümmcrts mich und doch

Du liebst? o wie beneid' ich all die Frau»,

Die einem treuen Herzen sich vertrau»,

Die nie den Flug der irren Bilder fühlen,

Noch Phantasien, wie stets in mir sic wühlen!"

Jsts nicht dein Herr, dem sich dein Herz ergab,

Für den ich dich entzog dem Flammengrab?"

Den finstern Seid! nein »ein den liebt' ich nieZwar strebt' ich lang, doch wußt' ich selbst nicht wie,

Mit voller Liebe könnt' ich nie ihn sehn,

Bei Freien kann die Liebe nur bestehn.

Ich bin blos Sklavin, höchstens reich geschmückt,

In seinem Glanze schein' ich hochbeglückt,

Die Seele Hab' ich manchmal schon gefragt:

Liebst du ihn auch? und traurig nein gesagt.