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In diesem Leben war mir wenig werth:
Mein Gott — mein Schiff — mein Liebchen und mein Schwert.Gott ließ ich früh — und nun verläßt er mich,
Mein Mörder beugt nur seinem Willen sich.
Nicht höhn' ich durch Gebete seinen Thron,
Sic wären nichts als der Verzweiflung Ton,
Genug — ich lebe, dulde Qual und Hohn!
Unwürdgcr Hand entriß man nur das Schwert,
Wol war cs eines fester» Armes werth.
Mein Schiff versank, vielleicht hat's andre Herrn —
Mein Liebchen — o zum Himmel fleht' ich gern!
Sic ist allein noch meines Lebens Licht,
Daß nur der Schlag nicht ihre Seele brichtUnd ihre Schönheit — eh' ich dich gewahrt,
Fragt' ich mich nie, blühn andre noch der Art?"
„So liebst du schon? — allein was frag ich noch?
Gleichviel für mich — was kümmcrts mich — und doch —
Du liebst? — o wie beneid' ich all die Frau»,
Die einem treuen Herzen sich vertrau»,
Die nie den Flug der irren Bilder fühlen,
Noch Phantasien, — wie stets in mir sic wühlen!"
„Jsts nicht dein Herr, dem sich dein Herz ergab,
Für den ich dich entzog dem Flammengrab?"
„Den finstern Seid! nein — »ein — den liebt' ich nie —Zwar strebt' ich lang, doch wußt' ich selbst nicht wie,
Mit voller Liebe könnt' ich nie ihn sehn, —
Bei Freien kann die Liebe nur bestehn.
Ich bin blos Sklavin, höchstens reich geschmückt,
In seinem Glanze schein' ich hochbeglückt,
Die Seele Hab' ich manchmal schon gefragt:
Liebst du ihn auch? — und traurig nein gesagt.