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Und strecken frostig, nickend cm dem ThorDie Glieder ans und wachen kaum davor,
Gehorsam streckt ihr Kopf sich nach dem Ringe,
Doch keiner fragt, wer dieses Zeichen bringe.
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Sic staunt ihn an: „Wie er so ruhig scheint,Jndeß manch andrer seinen Fall beweint!
Der Mann, zu dem cs mich so sehnlich trieb!
Was macht so plötzlich diesen Mann mir lieb?Wahr ists, mein Leben dank ich ihm und mehr,
Mir und den Meinen war er sichre Wehr!
Spät denk ich dran, doch still — er regt sich sachtWie schwer er seufzt — er rührt sich — er erwacht
Er hebt das Haupt und blinzelt in bas Licht,Fast traut er seinem eignen Auge nicht —
Er hebt die Hand — und wie die Kette bebt,Erkennt er wieder schmerzlich, daß er lebt.
„Wer ist dies Bild, ists nicht aus lichtcrn Höhn,So dünkt mich sieht mein Kerkermeister schön!"
„Corsar, du keimst mich nicht, doch bin ich die,Der du gcthan, was du bisher noch nie.
O sich mich an — mich trugst du aus dem BrandeUnd schütztest mich vor deiner grausen Bande.
Mich trieb es auf, weiß nicht wozu's gcschehn,
Rur möcht' ich dich nicht gerne sterben sehn!"
„Wenn das ist, schöne Frau, bist bu's allein,Die nicht mit Freuden harrt auf meine Pein!
Sic sind die Sieger — mag cs darum sein,
Denn ihrer, deiner Güte dank ich's dann,
Daß ich vor solchem Altar beichten kann!"