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Und eine Stunde sah ihn insgcsammtVerkappt — entdeckt — siegreich — und auch verdammtDer Herr zur Sec —'der Häuptling in dem Hafen —Zerstörend — rettend — muß im Kerker schlafen!
t2.
Er schlief sv sanft — sein Athem ging so tief —Ach! daß er doch in Todesrnhc schlief!
Wer beugt herab sich über sein Gesicht?
Der Feind ist fort und Freunde blieben nicht!
Ist cs ein Seraph, der ihm Gnade bringt?
Nein, nur ein Mensch, der engelglcich sich schwingt!Die Lampe hält ein weißer Arm, und decktSorgsam das Licht, daß ja cs nicht erwecktEin Auge, das sich öffnet nur der Qual,
Und, dann erwacht, sich schließt zum letzten Mal!
Dies Bild mit schwarzem Auge, schönen Wangen,Drauf stcingeschmücktc, braune Locken hangen,
Mit schlankem Wuchs, wie der nur einer Fee,
Mit nacktem Fuß, der blendend weiß wie Schnee,
Und der so leise nur den Boden tritt,
Als ob ein Flöckchen Schnee zur Erde glitt:
Wie kam sic Nachts doch durch der Wächter Schaarcn?O fraget lieber, kennt ein Weib Gefahren,
Das Jugend rührt und Mitleid, wie Gnlnarcn?
Sie schlief nicht; — nein! indcß in Schlaf versenktDer Pascha murmelnd des Korsaren denkt,
Erhob sie sich, nahm seinen Siegelring,
Der oft im Scherz an ihrem Finger hing,
Durchschritt damit der Wachen müde Reihn,
Und schüchtert sic mit diesem Zeichen ein.
Matt von dein Kampf und manchem Hieb, der traf,Beneiden die des Räubers tiefen Schlaf,
Byron's Werke. I.
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