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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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Vergeblich wär's, zu schildern, was er fühlt,

Der selbst kaum weih, was ihm im Busen wühlt.VS gibt ein Chaos, einen Kamps im Geist,

Wo jedes Scelenclcment zerreißt,

Mißtönend mit Gewalt sich nur zerstört,

Und gegen das Gewissen sich empört,

Den höhnisch bösen Feind, der nie uns räth,Ich warnte dich!" nur ruft, wenn es z» spät.Umsonst! der wilde Geist kämpft ungcschent,Empört sich tobt der Schwache nur bereut!Selbst in der Einsamkeit, wo qnalcrfülltDie Seele selbst das Tiefste sich enthüllt,

Wenn kein Gedanke, keine LeidenschaftHinweg die übrigen Gefühle rafft,

Vielmehr die Seele rings die Bilder sicht,

Die sie durch tausend Pforten in sich zieht;Verblaßt des Ruhmes Traum der Liebe Gram,Der Ruf, das Leben selbst bedroht 0on Scham;Getäuschte Lust, Verachtung, Haß auf alle,

Die weidlich sich erfreu» an nnscrm Falle,Verwirkte Zeit, der Zukunft Nah», das Bangen,Ob Himmel oder Höll uns wird empfangen;Gedanken, Thaten, Worte, nie vergessen,

Doch so genau, wie jetzt, noch nie ermessen;

Ja Dinge, die man leicht und gern gcthan,

Die jetzt wir sehen als Verbrechen an,

Gefühl verborgner Frevel, das uns plagt,

Und wcil's verhohlen, mehr nur frißt und nagt:Kurz Alles, was ein Auge nicht erträgt,

Das offne Grab, ein Herz, das leidend schlägtUnd sich entdeckt bis dann der Stolz empörtDem Geist den Spiegel nimmt und ihn zerstört.