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Das ihn zum Laster trieb, verhehlt den Schmerz.Der Ernst, die Fassung zeigen in dem MannDen Sieger mehr, als de» Gefangnen an.Erschöpften ihn auch Mich» und Wunden sehr,So schaut er doch mit größter Ruh umher.Schreit auch vcr ferne Haufen voller Hohn,
Da keine Schrecken mehr vom Feinde drobn,
Die bessern Krieger, die ihn naher sahn,Verhöhnten den nicht, der so viel gcthan,
Und selbst die Wachen, die ihn führen, schannIhn schweigend an und mit geheimem Graun.
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Der Wundarzt ward geholt, doch um zu sehu,
Was der Erschöpfte könne noch bestehn,
Er fand für schwere Ketten Kraft genug,
Und ein Gefühl, das jede Pein ertrug.
Ja! morgen soll der Sonne letzter StrahlBeginnen sehn der Pfählung grause Qual.
Und sehe» soll ihr rothcr Morgcnschcin,
Ob gut er oder übel trägt die Pein. "
Das ist die Marter fürchterlichster Art,
Die noch den Durst den Todcskrämpfcn paart,
Die Tag für Tag beenden will die Qual,
Wenn Geier schon umflattern rings den Pfahl.
„O! — Wasser — Wasser!" — doch verneinend winktDer Haß — das Opfer stirbt sonst, wenn cs trinkt —Dies war sein Urthcl! — -Arzt und Wachen gehn,
Und lassen einsam ihn in Ketten stehn.