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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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268
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Jetzt gilt cs Brand um Brand und Blut um Blut,

Dir Ebbe des Triumphs folgt auf die Flut,

Dic Wuth begibt sich nuu iu neuen Zwist,

Wer erst um Sieg, ficht nun um Lcbensftist.

Conrad sah dic Gefahr, er sah dic Seinen

Der Menge weichenEinen Sturm noch Eine

Zersprengt den Feind, der uns so dicht umringt!"

Sie schließen stürmen, aber cs mißlingt.

Noch kämpfen sic in cngern Kreis gepreßt,

Die Hoffnung wankt, allein der Muth ist fest.

Schon kämpfen sic nicht mehr in Reih und Glied,

Da mit der Ordnung alle Bande schied,

Ein Jeder ficht nun schweigend, bis er liegt,

Doch sinkt er mehr entkräftet, als besiegt,

Dic letzte Kraft haucht mit dem Athem aus,

Es blitzt das Schwert noch in des Todes Graus.

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Doch eh der Feind im Kampfe sich verflocht,

Und Hand mit Hand und Reih mit Reihe focht,

War schon Gulnarc mit den Frauen sachtIn eines Türken sichres Haus gebracht,

Wo fürder nicht mehr baugc Zähren flössen,

Dic sic um Ehr' und Leben erst vergossen.

Und als dic dunkeläugige Gulnarc dann,

Dic erst verzweifelnd klagte, ruhig saun,

Schien Conrad ihr an wahrer Milde reich,

Sein Auge sanft und seine Stimme weich.

Seltsam! ihr galt der blutige Corsar

Viel mehr, als Seid selbst wenn er zärtlich war.

Der Pascha kos'tc nur, als ob er dächte,

Daß seine Gunst der Sklavin Ehre brächte.

Doch Schutz gab der Corsar der armen Bangen,