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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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267
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O ich vergaß der Himmel usird mir grollen,

Daß durch mein Plaudern Schwache sterben sollen,Mir nach, wer will ich geh noch kann es sein,Von einem Frevel halten wir uns rein!"

Die Treppen wild hinaus, die Thür gesprengt,Nicht fühlend, daß die Glut den Fuß versengt,

Stockt ihm der Athcm, fast erstickt vom RauchStürmt hastig er nun in die Zimmer auch.

Sic suchen finden retten jeder trägtIm Arm die Beute, die er nicht erst wägt;

Stützt, wen» sie sinkt, beruhigt, wenn sie bangt,Sorgsam, wie schwache Schönheit cs verlangt.

Sv zähmte Conrad ihren wilden Muth,

Und hemmt die Hände, die noch feucht von Blut.Doch wer ist jene, die im wilden KampfConrad errettet aus dem Qualm und Dampf?

Das Liebchen dessen, dem den Tod er schwur,

Des Harems Fürstin und doch Sklavin nur!

Nicht lang kann Conrad jetzt mit der erlöstenGulnare sprechen und die Schöne trösten,

Denn als der Kampf der Menschlichkeit gewichen,Da sah der Feind, der aus dem Streit geschlichen,Sich mit Erstaunen nicht mehr nachgcsctzt,

Ging langsam hielt und widerstand zuletzt.Seid merkt cs, merkt, daß seiner KricgerschaarNicht der Corsarcnschwarm gewachsen war,

Er schämte sich des Jrrthums nun und sah,

Wie nur durch Schreck und Staunen dies geschah.Allah il Allah! tobt der Rache Schall,

Scham steigt zur Wuth, die Sieg will oder Fall.