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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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254
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Dies Spiel macht minder Freude mir, als Schmerz.Nu» Conrad ! Komm, daß dich ein Mahl zerstreut,Das zu bereiten meine Hand erfreut,

Ach! ist es doch gering nur, was cs beut!

Das Obst, das beste, Hab' ich dir gepflückt,

Und jede Frucht geprüft erst und gedrückt,

War's ungewiß, wählt' ich die schönste dann;

Stieg oft den Berg, wo kühles Wasser rann.

Ja! dein Sorbet ist süßer heut, als je,

Wie funkelt er in dem Gesäß von Schnee!

Der Saft der Traube freut nicht deinen Geist,

Du mehr, als Moslem, wenn der Becher kreist.

Nicht tadl' ich, was mich enger dir vereint,

Bei dir ist Wahl, was Andern Buße scheint.

Die Tafel winkt die Silbcrlampc lodert,

Ob auch Sirocco seine Rechte fodert,

Mit mir soll meine Mädchcnschaar verbundenVerkürzen dir mit Spiel und Tanz die Stunden.

Auch meine Laute, die du gern gehört,

Wiegt dich in Schlummer; doch wenn dies dich stört,

So lesen wir in Ariosto's Lied

Olpmpia's Glück und wie ihr Treuer schied.

Du wärst ja schlimmer, zögst du von mir fort,

Als jener, welcher brach der Treue Wort;

Als Theseus selbst ich sah dich lächelnd stehn,

Als wir Ariadnens Insel konnten sehnVon jenen Klippen, die sich zackig drchn,

Wo ich, halb scherzend, halb erbangend, sprach:

Es folge Schlimmres noch dem Zweifel nach,

So kann auch Conrad treulos von mir flichn!

Er trog mich, denn ich sah ihn heimwärts ziehn."Ja heimwärts heimwärts und noch öfters so,

So lang er hoffnungsvoll und lebensfroh!