Du Fürstcnsprößling, wo bist du indessen?
Du Völkerhoffnung, bist du ganz verschwunden?Wic? Konnte deiner nicht der Tod vergessen,
Hat er kein minder wertstes Haupt gefunden? —Um Mitternacht, — o Mutter wcn'gcr Stunden,Als noch dein Herz geblutet um den Knaben, —Da kam der Tod und heilte deine Wunden.
Das gegcnwärt'gc Gluck, wic küuft'gc GabenDies Hcrrschcreiland hat sie all' mit dir begraben!
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Des Landmanns Weib gebärt nicht mit Beschwerden,Und du — beglückt, der Alles so gewogen! —
Die nie um Könige geweint, sic werden
Doch dich beweinen! — Von dem Gram gebogen
Hat einen Schmerz die Freiheit eingcsogcn;
Für dich war ihr Gebet; und strahlcnklar
Zog über dich sic ihre» Jrisbogcn.-
Und du, einsamer Gatt' am Traualtar!
Des Todtcn Vater du, — Gemahl nur für ein Jahr:
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Ach, hären war dein hochzeitlich, Gewand,
Der Ehre Frucht ward Staub! — Im Grabe ruhtDie blondgelockte Maid vom Jnselland,
Für die Millionen hegten Liebcsglut!
Zwar allen droht der Todcswcllc Flut,
Doch hoffte» wir, einst trat' ihr Kind hervor,Beherrschend unsre Kinder voller Muth,
Wir sahen schon im Geist zum Glanz empor,
Wie Hirte» in den Stern — doch war's ein Meteor!