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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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171 .

Weh uns, nicht ihr! Denn sic ruht sanft unk wohl,Der lufllgc Hauch der Volksgnnst, arger Nath,

Der wie ein falsch Orakel leer und hohl,

Schon wann geboren wird ein Hcrrschcrstaat,

Jn's Ohr der Fürsten dröhnt, bis daun sich nahtDas anfgcrciztc Volk; das Weltgericht,

Das Herrscher stürzet früher oder spat,

Die Schale niedcrbicgt durch sein Gewicht,

Die Willkühr bändigend, die doch einmal zerbricht:

172 .

Dies war vielleicht ihr Schicksal! Aber nein!

Das Herz verneint cs! Schön und jugendlich,

Groß ohne Feind und bieder ohne Schein,

Und Braut und Mutter jetzt! Und sic erblich!

Wie manches Band zerstört der Todcsstich!

Von deinem Vater bis zur BcttlcrbrustSchlang der Verzweiflung Glied elektrisch sich,

Erdbeben gleich, durchfuhr sic der Verlust,

Das Land erbebte, dem du höchste Lieb' und Lust!

173 .

Ha Nenn! So umkränzt von wald'gcn Hügeln,

Daß der empörte Sturm, der Alles zaust,

Hier doch in seinem Wüthen sich muß zügeln,

Der sonst die Meerflnt peitscht, die schäumend braust,Mit Widerwillen dich nur nicht durchsaust,

Ovaler Spicgclsec, der glasig wallt,

Und ruhig wie geliebter Haß hier haust,

Den nichts erschüttern kann, der tief und kaltWie eine Schlange ruht, rund in sich selbst geballt!