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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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189 .

Dann weil' entzückt! In solchem Scheuen liegtMehr als im Staunen satter Wundcrpracht:

Als in der Andacht, die dem Ort sich schmiegt,

Als in dem Lob, den Meistern dargcbrachtUnd ihrer Kunst, die solch ein Werk erdacht,

Was nie ersonnen ward von frühem Köpfen.Erhabenheit erschließt hier ihren Schacht,

Und Goldsand mögen draus die Menschen schöpfen,Und lernen, wie vom Geist die Himmclsbächc tröpfen!

160 .

Zum Vatikanc wende dich und sichLaokoons Marter im verklärten Licht;

Sich Vaterliebe, der die Agonie

Den Glcichmuth der Unsterblichen verflicht.

Umsonst der Kampf! Umsonst! Die Schlange sticht,Preßt und umwindet ihn! Er wehrt dem Drachen.Doch der umschlingt mit gift'gcn Ringeln dichtDen schwachen Greis mit Gift aus seinem RachenErstickt er jedes Ach, daß O-ualen neu erwachen.

161 .

Dort sieh den Gott mit immcrstcherm Bogen,

Den Gott des Lebens, Lichts, der Poesie!

Sieh diese Stirn, vom Sicgesglanz umflogen!

Den Sonnengott in Menschengliedcrn sich!

Der Pfeil entflog sein blanker Bogen spieEin göttlich Rachcfeucr! In den AugenGlüht Macht und Majestät in Harmonie!

Des Zornes schönes Leuchten mag schon taugen,

Die ganze Göttlichkeit aus einem Blick zu saugen.

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