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Du nahst — und fühlst ün Schreiten sich mit MachtDe» Raum erweitern, wie sich beim ErsteigenVon Alpen tauschend dehnt die Riesenpracht!Wohlklang will dem Erhabnen sich verzweigen,
Musik in's Unermeßliche sich neigen, —
Die Marmorpracht — die Bilder — die Kapellen,Darin der gvldnen Lampen Lichtcrrcigcn,
Die Kuppeln, die hoch in die Lüfte schwellen,
Als wollte» sic sich selbst den Wolken bcigcscllcn!
137 .
Du siehst nicht Alles: langsam mußt du nah'»,
Das große Ganze stückwcis zu betrachten;
Gar viele Buchten wölbt der Oeean,
Die alle du besonders mußt beachten,
So thu auch hier — bis die vcrmannichfachtcnBeredten Formen sich dein Geist bezwungen,
Daß sic das Ganze vor die Seele brachten,
Indem sic allgemach sich aufgcdrungcn,
Auf einmal wird dem Blick nicht diese Pracht errungen!
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Sie ist nicht Schuld, doch du! — der äußrc SinnVermag nur langsam Dinge zu ergründen,
Und wenn das Herz sich gibt am meisten hin,
Kann unser schwaches Wort es nicht verkünden:Wie in den Mauern hier, die hoch sich ründcn,
Die höhnisch erst auf unsre Kleinheit schaun,
Bis wir den Geist dann ihrer Höh verbünden,
Daß wachsend mit dem Raum er voll Vertrau»Hinauf blickt, wo sich kühn gewaltige Massen bann.