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O Rom! mein thcurcr Ort! des Gcist's Gebiet!Einsame Mutter der gestürzten Reiche,
Daß doch das Herz, das sich verlassen sicht,
Mit seinem kleinen Schmerz zu dir entweiche,
Zu sehn, ob unser Leid dem deinen gleiche! —Horch! Eulen! Sich dort den Chprcsscnhag!
Daß nicht dein Fuß an öde Tempel streiche!
Wie klein erscheint das Leid von einem Tag,
Liegt eine Welt vor dir, die nicdcrstürzk ein Schlag.
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Die Völkcrniobc! hier ist ihr Stand,
Kronlos und kinderlos, vom Gram besiegt,
Ein leer Gesäß in ihrer welken Hand,
Ans der schon längst kein heil'ger Staub mehr fliegt!Wie inhaltslos das Grab des Scipio liegt,
Nicht Asche mehr in Gräbern zu entdecken,
Jndcß der Tiber Welle »och sich schmiegtDurch diese wüsten, stcinbcdecktcu Strecken —
Auf! mit der gelben Flut magst du ihr Leid bedecken!
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Zeit, Gothe, Christ und Kriege sind gekommen,
Daß ihren Stolz die Hügclstadt verbüßte:
Sic sah die Glorie Stern um Stern verglommen,Barbaren sah sie, die als Herrn begrüßteDas heilige Kapitol, wo manche BüsteUnd mancher Tempel wol hcrabgckracht.
Rnincnchaos! Wer durchspäht die Wüste,
Wo selten nur auf Schutt ei» Strahl noch lacht,
Und sagt: „hier war, hier ist!" wo Alles doppelt Nacht.