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Der Mond geht auf — und doch ist drum nicht Nacht,Da noch mit ihm das Nbendroth verschwommen,
Dort ans Frianls tiefblauer AlpcnprachtIst wcitgedehnt ein Gloricnmeer entglommen;
Dem Himmel ist der Wolkendunst benommen,
Der Farben Schmelz eint sich zum JrisbogenIm Westen, wo der Tag zur Ruh gekommen,
Indessen hier durch die azurnen Wogen— Der Selige» Eiland — sacht Diana kommt gezogen.
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Ein Stern ist ihr zur Seite nur und schautMit ihr beherrschend nach den Himmelsthcilcn,
Von Sonncnglntcn glänzend übcrthaut,
Die hingcrollt auf Rhäticn's Bergen weilen,
So lang noch Tag und Nacht die Herrschaft theilen.
Bis Ordnung die Natur bewirkt. Die FlutDer dunkeln Brenta fließt in sanftem Eilen,
Drin duftiger Purpur frischer Rosen ruht,
Der auf dem Strome schwebt und glänzt in jener Glut:
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Sie füllt sich mit des Himmels Schein, der fernHeräbgießt auf die Wasser seine Farben,
Vom reichen Spätroth bis zum AbcndstcrnStreut magisch er die bunten Strahlengarbcn.
Jetzt wechseln sie; da bleiche Schatten warben,
Den Berg zu hüllen, wo der Tag entweicht,
Deß Lichter, dem Delphine gleich, crstarbcn,
Den Todcspein buntfarbig überstrcicht,
Zuletzt am schönsten, bis — dann alles grau verbleicht. —