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Mag inan entstehn, mag drum dcs Lebens SchmerzIn öden Busen wurzeln und dort rasten,
Ist trostlos auch und hoffnungslccr das Herz;
Stumm tragt ja das Kamccl die größten Lasten,
Und schweigend stirbt der Wolf. Und wir erfaßtenIhr Beispiel nicht? Wenn sic oon niedrem SchlagGeduldig sich und still ins Schicksal paßten?
Wer ist, der'S nicht von uns ertragen mag,
Die wir aus edlerm Stoff? — Wahrt's doch nur einen Tag!
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Ein jedes Leid zerstört, sonst wird's zerstörtVom Dulder selbst, und muß drum sicher enden.
Der zieht von Hoffnung neu erfüllt, bethörtDieselbe Bahn, sich nicht vom Ziel zu wenden;
Der geht gebeugt, schwach in Gebein und Lenden,
Wird spukhaft, grau und schwindet vor der ZeitGleich seinem Rohr, das ihn gestützt. D i c spendenDer Andacht sich und Freveln, Müh'n und Streit,
Wie sie zum Sturz, zur Höh' das Schicksal just geweiht.
Doch bleibt vom übcrwundncn Grame Saat,
Ein Merkmal stets gleich Scorpioncnstichcn,
Indem kaum sichtbar er von Neuem naht;
Ein kleiner Anlaß, der sich eingcschlichcn,
Führt in die Brust zurück, was längst entwichenDas Herz gewähnt: ein Laut, ein süßer Klang, —
Das Meer — der Wind aus fernen Himmelsstrichen —
Der Frühling — eine Blume macht uns bang,
Berührt die Kette, die elektrisch uns umschlang.
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