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Ja schon als Knabe liebt' ich sie — sic lebteWie eine Feenstadt licht in meiner Brust,
Die, Wassersäulen gleich, dem Meer entschwebte,
Ein Markt des RcichthnmS und ein Thron der Lust.
Und ihres Bildes ward ich mir bewußt
Durch Otway's, Radcliff's, Schillcr's, Shakspeare's Zeile»,
Jetzt von ihr scheiden, wäre mir Verlust:
Vielleicht läßt mich ihr Weh nicht weiter eilen,
Das thcurcr mir, als wenn sie Pracht und Lust zu theilen.
1!».
Vergangenheit bevölkert sie mir wieder,
Und Gegenwart stellt mir für Aug' und GeistUnd für Betrachtung zur Genüge nieder;
Auch war selbst meine Hoffnung minder dreist,
Die glücklichsten Momente wobst du meistIns Leben mir durch deine schönen Farben,
Venedig, die du dich so hold erweist!
Gefühle gibt's, die nimmermehr erstorbenTrotz Zeit und Martern selbst, — sonst würd' ich daran darben.
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Gewöhnlich wachsen nur die höchsten TannenAuf frcigcstclltcm, höchsten Felsenhang,
Wo ihre Wurzeln Steine nur umspannen,
Wo sic nicht Erde gegen wilden DrangDes Alpenstnrmes schützt, doch hoch und langSchießt auf ihr Stamm, wie ihn auch Wind' umbeben:Bis er sich bergcswürdigc Größ' errang,
Wo schimmernder Granit ihm gab das Leben:
Dem Ricsenbaume gleich wächst unsres Geistes Streben.