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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
Entstehung
Seite
139
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13 !)

101 .

Smi nennt cr Alles hier: vom Föhrcnhag,

Der als ein Schatten sich am Berge weitet,

Vom lauten Waldstrom, dem cr lauschen mag,

Bis zu dem Weinpfad, der zur Küste leitet,

Wo ihm das Wasser schnell entgcgcngleitetUnd ihm den Fuß küßt) sein den Wald, so dichtWo sich Gebüsch mit grauen Stammen breitet,

Und wo das Laub, das jung und fröhlichlicht,

Belebten Aufenthalt ihm und der Schaar verspricht.

102 .

Belebt von Vögclschwärmcn und von Bienen,

Von zartgebautcn, farbenreichen Dingen,

Die ihm mit wundcrsüßen Klängen dienen,

Und schuldlos breiten ihre heitern Schwünge»,Furchtlos und lebensvoll) die Bäche springen,

Von duftigen Quellen wird die Luft erfrischt,

Die Zweige wölben sich, und Knospen bringenDer Schönheit Bild, entfaltet und gemischtDurch Licbesmacht, vor der jedweder Glanz erlischt.

103 .

Wer nie geliebt, hier wird's ihm offenbart,

Die Liebe klärt ihn! Doppelt fühlt ihr Regen,

Wer ihr Gehcimniß kennt, so süß und zart!

Hier floh die Liebe her, des Schmerzes wegenUnd jener Falschheit, so die Menschen hegen.

Es ist ihr Wesen, träge nicht zu weile»:

Entweder todt sein oder voller Segen,

Sie schwindet oder wächst im steten Eilen,

Wetteifernd strahlt ihr Licht selbst mit den Sonnenpfcilcu.