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Wie nun der thauige Morgen iviedcr tagt!
Mit warmem Hauch, mit blumcnheitern WangenNun scherzend all den Wolkendunst verjagt,
Und lebt, als machten Gräber ihm nicht Bangen.
Er glüht, bis er als Tag emporgegangen! —
Zeit, daß wir unfern Lauf bedenken müßten —
So hältst du mit Betrachtung mich umfangen,
Und gibst mir Stoff, du Sec nnt schönen Küsten, —
So manches gab' uns Ruh, wenn wir's zu finden wüßten!
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O süßes Klärens, Hcimath heißer Liebe!
In deiner Lust scheint Licbcshauch zu beben,
In Liebe wurzeln selbst des Baumes Triebe,
Wie sie dem Schnee der Gletscher Glan; gegeben! -Die Abendsonne zeigt ihr Zanberwcbcn,
Denn sic erscheint in Roscngluten liegend:
Da Felsen selbst von ihr zu sprechen streben,
Wo sic verweilt, dcr-rauhen Welt entfliegend.
Die erst die Seele reizt, sie stürmisch dann bekriegend.
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Klärens! dein Pfad ist von dem Tritt berührtDer cw'gen Liebe, deren Thron hier steht,
Zn dem der Berge Zug als Stufe führt;
Hier ist der Gott, aus welchem Leben geht,
Den ihr nicht nur auf steilen Gipfeln seht,
Nicht blos in stillen Höhlen, dichten Zweigen, —
Auf Blüthen weilt sein Blick, sein Odem weht,
Ein Sommerhanch, dem solche Macht zu eigen,
Daß er des Sturms Gewalt selbst zwingen kann zu schweigen.