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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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98 .

Da, wo die Rhone bahnet ihre Wege,

Da wählt das grimmste Wetter seinen Stand,

Denn hier sind viele, nicht blos eines rege,

Es fliegt ihr Donnerkeil von Hand zu Hand:

Er bricht hervor, er stürzt! Die FclscnwandZcrtheilt den flammendsten der wilden Horden!

O dieser Blitz! ob er cs wol verstand,

Daß in dem Schlund, der anfgerisscn worden,

Was irgend da noch lauscht, sein Flammen droht zu morden?

96 .

Fels! Himmel! Sturm und Mut und wildes beuchten!Nacht! Wolken! Geist, der mich's genießen macht!

Sind das nicht Dinge, die den Schlaf verscheuchten?

Dann dieser Stimmen Brausen! wie cs kracht!

Das ist der Ton, der schlaflos in mir wacht,

Und der im Schlafe selber nicht entweicht.

Ihr Stürme sagt, wann endet eure Schlacht?

O! sprecht, ob ihr dem Sturm der Seele gleicht?

Ob ihr den Adlern gleich ein schwindlich Nest erreicht?

97 .

Könnt' ich's verkörpern! könnt' ich ohne SchrankenEntdecken das, was mächtig in mir lebt,

Und rächen dann am Ausdruck den Gedanken

Hin würs' ich Geist, Gefühl! Was in nur webt,

Wonach ich suche, was ich nur erstrebt,

Ertrug, gewußt in einen Laut es fassen!

Ein Blitz dies Wort ich sprach's, wie sehr ihr bebt!

So lebt' ich ungchört, muß so verblassen,

Dem Schwerte gleichend, das die Scheide nie verlassen.