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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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Seite
136
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92 .

Wic ändert sich der Himmel! Sturmgctön!

Nacht! Finsterniß! so grausig ernst und dicht!Und doch im Ernste noch so prächtigschön!

Dem schwarzen Mädchcnaugc gleich voll Licht!Fern dort entlang, wie sich der Donner spricht,

Er springt von Fels zu Fels! Von Nacht erfüllt!Horch, wic so laut ein jeder Gipfel spricht:

Der Jura ruft, vom Dunstgcwand umhüllt,

Dem dann die laute Lust der Alpen wiederbrüllt.

> 93 .

! Und das ist eine Nacht! glorreichste Nacht:

! Bist du gesandt nur, daß wir schlafen sollen?

> Thcilnchmcr laß mich sein der wilden Pracht!

i Ein Theil von dir ein Theil von Sturmes Grollen!

: Wic dort des See's phosphorischc Wellen rollen!

! Wic tanzend jetzt der Regen niedcrschwebt!

! Jetzt schwarz! wic jetzt der Hügel schallt vom tollen

Gelächter! wic er mit zu jubeln strebt,

^ Als wär' auch ihm cs recht, daß so die Erde bebt!

! 94 .

§ Da, wo der Rhone Lauf zwei Höhn gespalten,

! Die wic ein Liebespaar vom Haß gethcilt,

j Und das, durch tiefe Kluft getrennt gehalten,

H Ein Nahen wünscht' (da so das Herz nur heilt!)

:! Weil noch in ihren Seelen Liebe weilt,

^ In welcher Haß die Wurzel selbst gefunden,

j Der ihre Blüthen zu zerstören eilt

Und dann, wenn sie verhaucht, für lange StundenLäßt herben Wintcrsturm und innern Zwistes Wunden: