Rings Erd' und Himmel still! — doch schlafend nicht!Zwar stumm, doch so, wie wenn wir innig fühlen,Wie wenn's in unserm Innern mächtig spricht,
Rings Erd' und Himmel still! — von SterngewühlenBis hin zum Fels, bis wo die Wellen spülen,
Welch volles Leben, alles reich durchweht!
Kein Strahl vergeht, kein Blatt von gras'gen PfühlenEin Thcil des Daseins ist's und cs versteht,
Wer es erschaffen hat, durch wen cs fortbesteht^
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So schwärmt der Geist, der Einsamkeit empfindet,
Wo Schmerz nicht, daß allein wir, uns durchdriugt;Die Wahrheit, die dem Niedern uns entwindet,
Klärt unser Sein; wie lieblich sic erklingt!
Als Quell, als Seele der Musik, ach! bringtSic cw'gc Harmonie, beut uns Entzücken,
(Eythcrcns Gürtel gleich, von dem man singt,
Er könne magisch alle Dinge schmücken)
Und scheucht des Todes Furcht, kann diese wen berücken.
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Nicht thöricht war'S von Persern, zu crbaunDie Tempel nur in luftigen Bereichen,
Daß sic auf Bergen, die in Thalc schaun,
Im freien Dome sahn des Geistes Zeichen,
Der aus den engen Hallen muß entweichen.
Ihr Gothen, Griechen schaut die Tempel dort,
Um eure Götzenbilder z» vergleichenDem würd'gen Dienst am weiten, freien Ort,
Und beim Gebete geht aus dumpfen Mauern fort! —