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Doch hält sich's nicht — noch ist cs anszu haltenMan fühlt, läßt fühlen ihre Macht gewiß;
Sie hätten besser mit ihr sollen schalten:
Die neue Kraft war's, die sie dahin riß,
Daß jeder wilden Streites sich befliß;
Wer sonst anch mild, die Milde war verflogen,
Sie, die gewohnt der Knechtschaft Finsternis;,
Sind Adler nicht, die Licht des Tags gesogen,
Was Wunder, wenn sie sich in ihrem Raub betrogen!
84.
Welch tiefe Wunde heilte sonder Narben?
Lang blute» Herzen, die nichts heilen kann,
Als nur ein garstig Mahl, das sic erwarben.
Die, denen jeder Hoffnung Schein entrann,
Sind schweigsam wol, doch ist's ein herber Bann;Im Joche schweigt der Groll: der Tag erwacht,
Der viele Jahre rächt! bangt nimmer dann!
Es kam, es kommt, wird kommen — diese Macht,
Zu strafen, zu verzeih» — auf's Veste seid bedacht. —
85.
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O stiller Lcmansce! wie so verschiedenBist von der Welt du doch, die ich durchzogen!
Zn tauschen mahnet mich dein stiller FriedenDer Erde trübe Flut mit diesen Wogen.
Die ruh'gcn Segel haben mich entzogenDem bittern Kummer, zarten Schwingen gleich;
Dem Sturm des Oceans war ich gewogen,
Dein Murmeln schmahlt wie eine Schwester weich,Daß ich im Braus verweilt, an wilden Freuden reich.