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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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68 .

Wic die krystallnc Flut des Lcmans winkt,

Ein Spiegel, der voll Nicht mir entgegenMit den Gebirgen und den Sternen blinkt:

Wic schön sich drin die Farben nicdcrlcgcn!

Doch ist's zu menschlich hier, als könnt' ich hegenGedanken jener Macht, die ich erblickt.

Doch bald wird Einsamkeit in mir erregenEin stilles Sinnen, das mich sonst erquickt,

Eh mich der laute Schwarm mit seinem Zwang bestrickt.

69 .

Nicht stets ist's Haß, wenn man die Menschen flicht,Nicht jedem kann der wilde Lärm behagen:

Noch ist cs Mißmnth, wenn der Geist sich ziehtIn sich zurück, eh wild die Flammen schlagen:

Da wir uns im Gedränge müde jagen,

Von Gift dnrchbebtz bis wir zu spät sodann,

Daß wir vergebens nur gekämpft, beklagen,

Wenn Leiden nur für Leiden man gewann,

In einer Welt voll Zwist, wo Keiner siegen kann.

70 .

Dann stürzt oftmals und plötzlich unser Leben2» bittre Ren, die unsrer Seele Brand,

Daß Blut statt Thränen nur die Augen geben,

Da alles Farbcnlicht dem Blick entschwand.

Wein dies zu Thcil, den leitet keine HandAus diesem Granu! Oft fühlet ein VerlangenDer Kühnste selbst auf offner Sec zum Strand.

Ihn aber, wenn er ruhelos gegangen,

Treibt fort der Sturm, er wird zur Ruhe nie gelangen.