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-An stiller Wand noch stiller zn gewahrenIst eine Säule düster und ergraut,
Ein letzter Rest ans längst vergangnen Jahren.Sic blickt, wie Einer wilden Blickes schaut,
Der Stein ward, da Entsetzen ihn durchgrant,Der aber doch noch fühlt! Noch hält sie Stand!Ein Wunder ist's! indcß der sic erbaut,
Jndeß ihr Stolz so gänzlich spurlos schwand.Aventinm fiel, es ward zerstäubt erkämpftes Land.
Hier ist — o Name, den man heiligen sollte! —
Einst Julia — die Tochter! — anfgcschwcbt,
Die nur, nächst Gott, dem Vater Liebe zollte,
An dessen Grab sic TodcShanch nmbcbt.
Sie fleht für ihn,.für den sic stets gelebt,
Doch die Justiz muß ihre Streng' erproben,
Sic starb mit ihm den Tod, den sic erstrebt:
Ein einfach Grab, kein Bild hat man erhoben,
Doch ruht ein Geist, ein Herz, ein Staub drin eng verwoben.
Blieb solche That doch immer nnvcrwischt;
O könnte nichts die Namen jemals streichen!
Ob manchen Reiches Glanz und Ruhm erlischt,
Ob Herr und Knecht, Geburt und Tod auch weiche»:Wird doch die Hoheit nimmer mehr erbleichen,
Die, Felsen gleich, ihr kurzes Weh besiegt,
Mit ihrer Ewigkeit vermag hinauf zu reichenWie Alpcnschnee, der sich in Sonne wiegt,
Und ewig reiner bleibt, als was hier unten liegt.