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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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Manch schmuckes Kind mit Augen blau,Maiblumen in den lieben Händen,

Wallt lächelnd durch den Wonnegau!

Dort an der Burgen alten WändenBlickt grau Gestein durch grünes Laub,

Und von der Felsen schroffen RäudenSchn Bogen doller Schutt und StaubStolz in das Thal nach Weingcländen!

Nur wünscht' ich eins am Strand des RheinsDein liebes Händchen drückte meins!

Geschenkte Lilie» send' ich dir,

Ob auch, eh du sie wirst betrachten,Entschwunden alle Pracht und Zier,

So wirst du doch sic nicht verachten;

Ich habe sie so lieb gehegt,

Daß ihnen deine Blicke lachten,

Und daß mein Bild in dir sich regt,

Wenn du sie welkend siehst verschmachten,

Und weißt, sic sind vom Strand des Rheins:Und mein Herz sandte sic an dcins!

Wie stolz der Fluß hier schäumt und rollt,Der Reiz ans diesem Zaubcrgrnndc!

Denn tausendfach sich schlingend, zolltEr neue Schönheit jeder Stunde!

Ach könnt' ich immer leben hier!

Tönt seufzend cs ans jedem Munde ;

Sv thencr der Natur und mirIst kein Ort auf dem Erdenrunde,

Doch glänzte mehr der Strand des Rheins,Ach! säh dein liebes Aug' in meins!