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Er lernte lieben — wie, kann ich nicht sagen,
Da Lieb' in solchen Seelen Seltenheit —
Hülflosen Blick in holder Kindheit TagenIm frühsten Keime schon. Welch innrer StreitIhn so verwandelt nnd mit BitterkeitIhn so erfüllt, fronnnt wenig mir zn wissen;
Doch war cs so; wenn man in stiller ZeitIn Einsamkeit auch mag die Neigung missen,
Blieb doch in ihm die Glut, ob Alles auch entrissen.
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Es lebt ein zartes Herz, wie schon gemeint,
Das ihm verbunden war durch engrc Banden,
Als die, womit die Kirche je vereint!
Zwar nnvermählt, war Treue doch vorhanden,
Da jede Prüfung ihre Glut bestanden,
Und sic sich liebten wahr nnd nngethcilt,
Und selbst Gefahren fester sic umwanden,
Die sonst doch Frauen schrecken. Darum eiltAn jenes Herz der Gruß vom Strand, wo fremd er weilt:
Der bnrggekrönte DrachcnselsRagt hoch am viclgcwnndncn Rheine,Es spült die Flut des mächtigen QuellsUm weinumranktc Felsgcstcine;
Die Hügel all' im Blüthenglanz,
Die Felder reich an Korn und Weine,Die Städte rings im bunten KranzMit ihrer Mauern weißem Scheine:Dies Alles eint znm Bild sich hier,
Aeb! doppelt schön, wärst du bei mir!