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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
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106
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Wir schaffen kann ein höhrcs Sein und LebenUnd kleiden unsre Bilder eng hinein,

Gewinnen selber Leben, das wir geben.

So thu' ich jetzt! Was bin ich? Nichts! AlleinDu Seele meines Denkens bist nicht Schein!Unsichtbar schweifst dir auf der Erde RundenMit mir, und sichst, wie ich, mit deinem SeinVermischt, erglühe, ja dir ganz verbundenNoch fühle, 100 Gefühl sonst kann: mein Herz empfunden.

7 .

Doch milder laßt mich denken jetzt! Ich sannZn lang und düster, daß in FicbcrwuthMein Hirn erbrauste, kocht' und überrann,

Ein Wirbclgolf von Phantasie und Glut.

Nicht zähmend meines Herzens junges Blut,

Ward mir bas Leben Gift! Es ist zu spät!

Ein andrer bin ich, doch nicht fchlts an Muth,

Zu tragen, was die Zeit hinweg nicht mäht,

Zu kosten bittre Frucht, die nicht die Schuld gesät.

8.

Doch schon zu viel! Es sei vorüber jetzt,

Ein stummes Siegel schließe diese Zeilen!

Harold, so lange fern, zeigt sich zuletzt,

Mag kein Gefühl trotz seiner Wunden theilen,

Die zwar nicht tobten, doch auch nimmer heilen.

Auch könnt' er nicht der Zeit gewaltiger HandGanz unberührt an Seel' und Leib enteilen:

Des Geistes Glut, die Kraft der Glieder schwand',

Des Lebens Zanbcrkclch glänzt funkelnd nur am Rand.