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1 (1854) Biographische Notiz. Ritter Harold's Pilgerfahrt. Der Corsar. Lara
Entstehung
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Und doch, wic schön bist dn in deinem Weh,Gottglcichcr Menschen, todter Götter Land!

Der Thäler Immergrün, der Berge SchneeVerkündet, wic Natnr dir zngcwandt;

Zwar deiner Tempel, Thürme Pracht entschwand,

Sich langsam mischend mit dem Heldenstanbe,

Der aufgewühlt ward von des Pflügers Hand.

Ein jedes Denkmal dient der Zeit znm Raube:

Stürzt Alles, bleibt Verdienst allein in Lvrbccrlanbe.

86 .

Noch blieb dann, daß die Säule traurig schautAuf Schwestern, die gestürzt den Boden schwellen,

Daß mit Tritonia's Altar hochbcbantKolvnna's Fels, weit glänzend in die Welle»;

Der Helden halbvergcfsnc Grabcsstellcn,

Wo Moosgestein der Zeit getrotzt so schwach,

Um der Vergessenheit sie zu gesellen;

Der Fremde nur hält drauf die Blicke wach,

Und zögert, so wie ich, und staunt und seufzt dann: Lieh!

87 .

Noch ist dein Himmel blau, dein Felsen wild,

Schön sind die Thäler und so grün die Auen,

Der Oclbanm reift, als schirm' ihn Pallas Schild,

Und Honig tränst in des Hhmcttus Gauen;

Noch sicht man Bienen duft'gc Zellen bauen,

Die freigeborncn Wand'rcr dieser Höhn;

Noch lange läßt Apoll den Sommer blauen,

Mcndeli's Marmor glänzend zu erhöh».

Kunst, Ruhm und Freiheit schwand, nur die Natnr blieb schön.