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18 .
Und drinnen, ach! das kleine Kriegesreich!
Das netz'ge Deck, die Stellung der Kanonen,
Ein Wort bemannt den höchsten Mast sogleich,
So regsam macht der Wink von SchiffSpatronen;
Horch! dort den Bootsmann seinen Ruf betone»!
Hier gleitet durch Matrosenhand das Tau;
Der Schiffseadet will sich nicht minder schonen.
Er kennt sein schrillend Pfeifchen so genau,
Daß von dem Zwerg die Schaar gelenkt wird leicbt und schlau.
19 .
Weiß ist und fleckenlos das glatte Deck,
Wo ernst der Leutnant wandelt auf der Wacht!
Seht dort des Kapitäns geweihten Fleck,
Stolz, allgefürchtet geht er und bedacht;
Nur selten sprechend, hat er immer Acht,
Den strengen Zwang im Schiffe zu erhalten,
Der stets, wenn er verbannt, um Ruhm gebracht;
Doch wird der Brite selten treulos schalten,
Wo die Gesetze streng zu seinem Besten walten.
20 .
Kieltreibend Lüftchen! wehe, weh geschwinder,
Bis scheidend sinkt der Sonne letzter Strahl,
Dann fahrt von selbst der Wimpelträger linder,
Daß ihn erreicht der müden Barken Zahl.
O trübes Zögern, sehmerzenvolle Qual!
Um Fauler willen gnnskgen Wind verprassen!
Dies Säumen vor Beginn des Tages stahlSchon manche Meile, wenn herabgelassenDas schlaffe Segel hing, ans solchen Kahn zu passen!