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Ella Rcnthcim
(blickt sie zweifelnd und ungewiß an).
Selber wählen? Ja — getraust du dir das,Guuhild?
Frau Barknian
flacht hart auf).
Ob ich mir's getraue! Meinen Jungen wühlenzu lassen zwischen seiner Mutter und dir! Ja frei-lich getraue ich mir das.
Ella bil'Nt bei IN (lauschend).
Kam da jemand? Mir scheint, ich höre —
Frau Borkman.
Es wird wohl Erhard sein —
(ES klopft geschwind an die EingangSthiir, die dann ohne weitereSgeöfsnct wird. Frau Wilton — in GcsellschaftSanzug, einenMantel darüber — tritt in's Zimmer. Hinter ihr das Stuben-mädchen, das nicht dazu gekommen ist, sie anznmelden, und ratlosanssicht. Die Thür bleibt halb offen. Frau Wilton ist eine auffallendschöne, üppige Dame in den dreißiger Jahren. Volle, rote, lächelndeLippen. Lebhafte Augen. Reiches, dunkles Haar.)
Frau Wilton.
Guten Abend, liebste Frau Borkmau!
Frau Borkman
(etwas trocken).
Guten Abend, Frau Wilton. (Zum Stubenmädchen,indem sic auf das Gartenzimmer deutet.) Nehmen Sie dieLampe drin hinaus uud zünden Sie sie au.
(Das Stubenmädchen holt die Lampe uud trägt sie hinaus.)