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Kaiser Otto der Große
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Die Stiftung des Klosters zu Lüneburg.

(Gesch. der Lande Braunschweig und Lüneburg I, 152), die Localforscher über-haupt cs angenommen haben. Der älteste Zeuge ist zwar der Xnnalista 8axo967, der über das Erbe Wichmanns berichtet: Ilnam sx dis (partibus) tra-äiäit monastsrio guoä Ilsrimaunus äux in I-iunidurd sonstruxsrat. Gewisschöpfte er die wichtigste Notiz aus einer älteren Quelle, aber ihm selbst mochtecs traditionell fcststehen, daß Hermann der Gründer sei, denn ausdrücklich sprechenes die älteren ^im. Hilässlr. (bis 1070) seinem Sohne Bernhard zu, der10l1 in ImnidurA esuodio b. Nislisslis bestattet wird, guoä ipso a buuäa-insnto sonstruxit in cpio monaelrorum sonArsKasionsm oonäuimverat; da-mit stimnien die ältesten Ueberlieferungcn des Klosters sehr wohl, gleichzeitigeAufzeichnungen über die verschiedenen Weihen, die vollzogen worden waren (Wede-kind Noten I, 418). Da heißt es: Xnno ck. i. 1055 inä. 8 äis Ival. Ost. Llsnrieotsitio nnnis 16 rsguauts, Xibuino vorn Innniburgsnsis soslssis tuno Pro-visors, äsäisatum sst mouastsrium in Imnsdnrod s vsnsraliili Varäsnsiepissopo 8igsk>srto. Diese Angaben sind so genau wie möglich. Eine spätereBearbeitung aus dem Anfänge des 15. Jahrh. fügt hinzu (Noten IH, 20S):blluxsrunt autsm amplius guam 6 auui, nt in oronisis sxprimitnr, a tsw-pors czuo säikisasio monastsrii inelroata sst usgus oonssornsionsinoiuscksm. Auch hier ist Hermann nur bunäator duins Uasiliss. Endlich ineiner Urk. Herzog Bernhards I. 26. Juli 1004 über einen mit dem Kloster ein-gegangenen Tausch sagt jener (Noten III, 119): luli äs ssslsssastis ornamsotis(zuibus egrsZius vir xatsr insns änx Hsrimarmus ipsam ssolssism miriüseäsooravsrat, äuas psnäulas eoronas 290 lidras prodati arKSuti, st äuosIsunsulos nrASntsos psnsantss 30 lidras st äuo sanäslabra aursa valsntss60 libras ai-Asnti. Also die Kirche hat Hermann begründet.

Gewis richtig wird die Sache aufgefaßt in den Denkverse» auf Hermann,die Wedekind (Noten III, III; II, 338. 330) aus dem Codex des Xsorol. 8.Nieliaslis neu herausgegeben hat. Sie sind nach dem Tode Bernhards I.geschrieben.

Los Ilsriman tsmplum sui vovit soässmjczlls losavit,

Xotus ndigus bonis änx pollsns atqus triumpliisUnis srat in voto monasborum guoä borst oräo. .

8sä raptus mundo vomplsucka rsligusrat almoLerndaräo änoi olaro virtuts patsrna.

Hallt ssvlls ae iussus g»i sunsta psri^srst aotnXdUatsm statusas Oiuärisum nomins äi^num.

Hermann wollte das Kloster gründen, doch erst sein Sohn führte es ans,er berief den ersten Abt Liuderich, dessen auch Xnn. Ousälind. 992 fnnd Osstaepissop. Lalbsrstaä., 88. XXIII, 87) gedenken.

Dem stehen indessen 3 Urkunden entgegen:

956 13. August Magdeburg. Otto gratia äsi rex schenkt per intorvsntuw

Hsrimarmi inarsdionis telonsum d,llniburo inouastsrinm 8.Nicdaslis . . g>ui ex salinis emitur. bUsblinAvr Vitr. iil. I, 98l,Wedekind Noten III, 114 geben die Urk. nach dem Originale, 8t. 245.

965 1. Oct. ohne Ort. Otto schenkt intsrvsutll äilssti eomitis nostri Llsri-

rnanni bratridus in ITuniburA äeo sanstogus lVliodasli ssrvientidusquiutam partsm toeius tslonsi . . äs insreato. klobtinAsr I, 982,8t. 386.

965 1. Oct. ohne Ort. Otto schenkt auf Verwendung Hermanns den Mönchenvon St. Michael äsoimam partsm toeius tslonsi . . in Laräsrvilc . .äs moneta. Schlöpke Chronik von Bardewik S. 157, 8t. 387.

Die erste Urk. ist durch die Eingangsformel, die beiden letzten durch dasmangelnde Actum, die letzte durch die fehlende Recognition des Kanzlersschon formell verdächtig. Der Inhalt der ersten wird widerlegt durch die Urk.vom 9. April 959 und die Notiz im Xssrol. 8. Llislraslis selbst (III, 93) woes unter 8. Oss. heißt: Otto impsrator gui äsäit telonsum äs salina,also Otto II-, nicht Otto I., machte die Schenkung. Aber auch fallen die beidendurch die oben angeführten Zeugnisse. 956 und 965 gab es noch keine Mönchezu Lüneburg, mithin sind alle 3 unecht. Dazu ist Hermann in der erstenmarobio, ein Titel, der ihm sonst nicht bcigelegt wird: in der einzigen Urk.,