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Kaiser Otto der Große
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577
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Hermanns Erbgut.

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2. Hermanns Erbgut.

Daß Hermanns Hausgut ein sehr bedeutendes gewesen sein müsse, ergibtsich schon ans Widukinds Andeutungen und ist oft bemerkt worden: 11 s. 4 istsein Bruder vir Msns, III s. 24 schilt ihn sein Neffe patsruas Iiasrsäitatisraptorsm, worunter im Gegensätze zu den gleich darauf genannten tüssaurisnur das liegende Eigen verstanden werden kann, das einst ihr Nater ungetheiltbesessen hatte. Wo es im Einzelnen zu suchen sei, ist für seine Zeit nicht nach-znweisen, da es an verbürgten Daten mangelt und der Rückschluß aus späterenPerioden auf frühere Zustande sehr mislich ist. Der unermüdliche Wedekind(Noten II, 171 fs.) hat in seiner Abhandlung: Billingische Gangrafschaftcn, ausverschiedenen Zeugnissen deren 24 für das Jahrhundert von 974 bis 1090 ge-sammelt in den Sprengel» Verden, Bremen, Halberstadt, Minden, Hildeshei'm,Münster und Paderborn. Es mag fraglich sein, ob die Belege überall stichhaltigsind, denn es sind Falkesche darunter; in die Zeit Hermanns reicht keines zurück.Dennoch gibt es einen festen Ausgangspunkt seiner Macht, Lüneburg im Barden-gau, jenem großen Gau auf dem linken Ufer der Niederelbe, den die Ilmenauin der Mitte durchschneidet. Auch hier hat Wedekind das Beste gethan in seinerAbhandlung zur Geschichte des Kalkberges und des Klosters S. Michaelis inLüneburg (Noten II, 286 sf-, vgl. auch klsklinAsr Vitr. ill. II, (06).

Der losus czni äiaitur Illiuui ack Xlbiin tritt zuerst mit Karl dem Gr.aus dem Dunkel hervor ^nu. Imurlss. inai. 796: der späteren Welt war ernoch ganz unbekannt. Denn Einhard vermeidet den Namen und schreibt dafürin öaräsngoi . . iuxta loeurn <zui Ilarcimnviii vosatur: es ist der Kalkbergan der Ilmenau. 000 Jahre später schreibt Lambert a. 1070: lünuiburg op-piäuni maxiinuin . . sitnrn in eontinio Laxonum st iUntioioruni. Daß esbinnen 100 Jahren dazu geworden, war das Werk Hermanns und seiner Nach-kommen. Zuerst 959 erscheint es in der Urk. Ottos 9. April Quedlinburg, derdie confisciertcn Güter des Rebellen Wulfhard, des Sohnes Wulfhards, schenkt 8. blioüasloin st eselssiam czuas eoustituta sst in urbs IHuniburA.Wersebe (Spangenberg Neues Vaterland. Archiv I, 54 ff.) hat auch diese Urk.für unecht erklären wollen, weil wir von einem Rebellen Wulfhard nichts wissen.Das allein ist schwerlich ein hinreichender Grund, da sie aus dem Originale vonWedekind heransgegeben formell in Ordnung ist (Noten III, 99, früher PfcffingerHistorie des Braunschweig.-Lüneb- Hauses 1, 309, 8t. 2611. Auffallend konnteetwa nur die ausführliche Notiz Uber jenen Wulfhard sein, dagegen für die Urk.spricht, daß Otto am 6. April 959 ebenfalls in Quedlinburg/am 14. in Wal-beck war (8t. 260. 262: alle drei mit a. r. 24 statt 23).

Im I. 959 war also die urbs auf dem Kalkberge, die Lüneburg, bereitsda; man darf annchmen, sie sei von Hermann gegründet, Spätere sagen es be-stimmt. Doch ist hier sogleich zu bemerken, nur von einer ssolssia 8. rVlioimsIisin urbs, nicht von einem Kloster spricht die Urkunde. Ebenda lüunibui'Awird nach Vläetmar. II s. 20 Hermanns Leiche von seinem Sohne Bernhardbeigesetzt, dort also war die Erbgruft. Ikistm. VI o. 56 ist es sivitas Uern-dsräi und so läßt es sich als Erbe dieses Hauses abwärts verfolgen bis aufHermann, den Bruder des Herzogs Magnus, der es dsreäitats rslista hatnach Lruuo äs bsllo 8axon. s. 26.

Ziemlich dieselbe Reibe von Zeugen ist es, die Hermann die Gründung vonBurg und Kloster Lüneburg zuschreibt. Zuerst Lliron. 8. stliskaslis: IstsNsrmannus prirnus sastruni ImnsdurA sonstruxit st ssuodium in üonorssaust! Nisüalislis, (guoä ipss multis prsäiis st ornainsntis äitavir (88.XXIII, 394), die Repeqowische Chronik (. Schöne S. 33), die Brannschweig.Reimchronik (S. 39), (llrronio. spp Veräsns. (I-sidnitii 88. II. 2(4 , dieLüneburger Chronik (eb. III, 173), das (llwoii. Ilaräsvis. (eb. IU. 217>.

Aber Hermann hat das Michaelsklostcr nicht gesu ') obwohl Gebhardi(Kurze Gesch. des DUchaelklostcrS zu Lüneburg S. 7i, Wedekind, Havemann

So auch Sagitsarius äv tiriZmit>u3 ot increment'is eiv. I/uii6dui'§. 16^2, 16 S., tcr esaber auf Herzog Ono 006 zurüNführcn mechic.

Jahrb. d. deutschen Gesch. Tünnm.'r. Otto der Große.