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Kaiser Otto der Große
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563
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Orauei, Oermauis, Deutouioi.

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entschieden die Grenze, da 944 die östlichen Lande als trausrbsususss (ler-manias rsKiouss bezeichnet werden, Heinrich I. ist Osrmanias priussps, der«um multituäiuo Osrmanorum den Fluß !)28 überschreitet. Bemerkenswerthist, daß er nur einmal 048, wo er den sprachlichen Unterschied erwähnt, dieForm loutisea liußua gebraucht, Oransi, Vrausia sind ihm bereits Fran-zosen, Frankreich 922. 923. 942. 954 und sonst. Ebenso in der Vita bi. Oäouis

o. 16 iMabillou ^sta sauet, saso. V, 156). Bruno (Vita ^.äalb. v. lv)unterscheidet sie als Xarolini Vrausi/) der Altaicher Annalist als Xarliuxi,s. a. 1043. 1044. 1056, ebenso schon Thietmar III o. 6, ^.uu. Oolou. 978(super Oarlsnsss). Flodoards Nachfolger Richer I o. 2 nimmt den Rhein,c>ui Osrmaniam ab oeeauo äetsrmiuat, als Grenze der gallischen Lslgiea(d. h. Lothringens) und Gcrmaniens an. Die gelehrte Herlcit'ung des Namens,welche er beibriugt, guas multarum Asutium Israx a Mrmiuauäo uomsuaeeepit, beruht, wie so viele ähnliche Erklärungen mittelalterlicher Schriftsteller,auf Isidor (^mol. XIV, 4, 4>. Doch läßt Richer den Deutschen auch aufder linken Stromseite einigen Raum, denn I o. 58 heißt es Oormani quiIlbsui litora iusoluut und II s. 16. 17 ist das Elsaß germanisches Land. Das(Isrmauorum (laliorumgus buAuarum iclioma erwähnt er I o. 20, vgl. auchI e. 39. 54, II s. 19. 57. 86, III s. 67. Odilo stellt die Oerwauia dertsllus Itaiias entgegen (Opitapb. Ottouis imp.; Vita rläalbsiä. e. 4, 88.IV, 636. 638). Gerbert in seiner Borrede an Otto III. (Opp.. Olloris

p. 298) spricht von der Israx Irugum Italia, Israx militum llallia st Osr-mania. Constantin (Vita ^.äaiberouis II s. 15) faßt zusammen tota 6-sr-maui» auas sitra (vielmehr ultra, da der Verfasser Lothringer ist) Ilreuumsst, et Ootbarii reguum guoä eis Rbsuum sst und Alpert (Os äivsrsit.te»>>>. I e. 1, II e. 1) setzt Oermania und Oallia. Osrmaui gui eirea libs-uum iueoluut und eirea littora oeeaui den eisreuauis entgegen, wie Widrich(Vita Osraräi l ull. v. 3) tota Osrmauia und Orauoias rsgpium. Nirgendaber ist der Gebrauch ein so eigeuthiimlichcr als in der oft besprochenen Stelleder in Sachsen geschriebenen Vita aut. silabtbiläis e. 4: 0 Osrmauia . .rsgsm siäslitsr ssrvisuäo äiliAS . . priuoepsgus us ässit ab illo Asusrsoptars us esssss. Hier ist es nicht allein Ansdruck eines politisch unter einemHaupte geeinigten Landes, sondern Osrmauia wird persönlich bildlich als lebendeGestalt gedacht, angeredet, zu Handlungen aufgefordert: sicherlich ein Beweis,daß das Gefühl nationaler Einheit ein lebendiges geworden war und die Glie-der mehr und mehr zu dnrchdringen begann. Vgl s. 1 und Vita post. e. 1,Otbloui Vita VVollsiauAi s. 3 (88. IV, 284. 528).

Endlich beginnen die Geschichtschreiber des 11. Jahrh. Osrmauia undDlisutouss als entsprechende Namen für Land und Bolk'zu gebrauchen. Bruno(Vita al.äalb. s. 10) nennt die deutschen Streiter ässor tiavas Osrmauias,er spricht von Dbsutouum ms^ua auima, vousustuäo s. 4. Auch demThietmar (II s. 3) ist es bereits eine Einheit den Ungern gegenüber: luäsaooiäit ut (lermania oaetsris somproviusialibus suis iupar viribus bissuesumbsrst; II o. 9, V s. 16 stehen den Langobarden die Dsutouisi ent-gegen, und neben dem slavischcn erscheint der Vsutonieus ssrmo I s. 2, IVo. 35, VI s. 29. Arnold (Os 8. Ommerammo ll s. 39) stellt Osrmauia,Oallia und Italia zusammen; I s. 7 erwähnt er der Osrmaua UuAua, dafürsagt er II s. 61. 69 iäioma Dbeutissum, Dsulouiea loczusla, deren uuäitasihm dürftig erscheint, und II s. 57 heißt eS bezeichnend iuxta bos guoä 8axo-nieum iäioma tsutouirars solet. Adam (I o. 10. 1l) stellt Osrmaniaspopuli und Vsutouum populi gleichbedeutend neben einander und 8siavouiaist ampsissima Osrmauias proviutia II s. 18, vgl. I s. 24. III s. 28, IVe. 42. Eine Auffassung, die schon bei Johannes Canaparins (Vita ^.äaib. o. I)und Alpert <I)s äivsrsit. tsmp. I 6. 5) erscheint. Die Einverleibung derElbslaven gilt ungeachtet des Abfalles von 983 als vollzogen. Lambert endlichspricht von Dsutouieas rsgiouss (88. V, 160), Deutouioi tiuss (p. 261),

W 9 Garerer (Gregor I, 271> findet bierineinen verächtlichen Nebcnbeariff" und in dender Beunruhigung druch Ine Wcstfranken) gareiwas^Tanzmeisterartige»'. ^ ^

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