Veutouiei, (lermsnia.
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981 (stskick ckipl. guackrsF. p. 8, 8t. 29t) werden msneipis U'vutouies et8elsvouies neben einander gestellt, was am 12. April 965 wörtlich wiederholtwird (Rieckel Voll. ckipl. 1, XVII, 423, 8t. 355). Die wichtigste ist die vonCassano*) 18. April 969 (Xtk'o 8toris <Ii Usrma I, 358, 8t. 464), worin esheißt: 6um uos in Lslsbiis resiäsbsmus. . ibiigue uvstro imperisli iureuostris Lckslibus, tsm Oslsbris gusmgus Omnibus Itslieis Vraueisgusatgus Vbsutoiiieis prseveptsi^us orckiustim imponsrsmus. Also Deutscheim klaren Unterschiede von Italienern und Franken, unter denen wahrscheinlichLothringer zu verstehen sind, und alle Stämme als nationale Einheit gedacht.Gleichzeitig erscheint der sprachliche Unterschied in der Stistnngsbulle Jo-hanns XIII. sür Meißen 2) vom 2. Januar 968 (Oock. ckipl. 8sxouise re§.Abth. I, 5, st!> lle 2854): nsenou guoä Vvutouioi ciiouut ouvereoupunAS sttalunAL und früher schon 26. Nov. 944 in der Urk. Ottos für Utrecht (8tumxkXeta IMP. inest. 297, 8t. III): da ist von den Thieren die Rede, czuas eloet soelo Dsutouics sppsllsntur liuZus?)
Eine Bezeichnung des Reiches als Land, als geographisch nationale Einheitist den Urkunden noch unbekannt, auch nicht leutoiiies terra findet sich. Wosie erforderlich war, sucht man sich in andrer Weise zu helfen: die einzelnenTheile werden namhaft gemacht, Franken und Sachsen vertreten noch dasGanze- In der Quedlinburger Stiftungsurk. 13. Sept. 936 sagt Otto (Rrstbesst, stipl. 80, 8t. 56): Dt si sliguis Aeusrstiouis uostrse in Rrsueis so8sxonis rsAsIsm potsststivs manu possickest ssckem; am 18. Mai 938(Mosers Werke VIII, 23. 306; 8t. 76. 274) wird die Immunität Osnabrücksbestätigt siout rsiiguss sserse eoelesiss äsi cpias por totsm Vrsnaism et8sxouism . . eouüimsutur, und dieselbe Wendung wiederholt 13. Juni 960.Nach der Herstellung des Kaiserthums werden 11. Januar 967 zusammengestclltspiseopi ex Romano territorio atgue Itaiiae et uitramontano regno (ülura-tori Xutiig. It V, 465, 8t. 416). Am häufigsten wird reZuum oder Im-perium im räumlichen Sinne als Gebiet gebraucht: czuss ubinsm vsrsauturin rsZno nostro 3. Juni 943 (Beyer Mittclrhein. Urkb. I, 238, 8t. 88); intraLues rsguinostri9 Sept. 952 (ülariot bist. Rem. I, 581, 8t. 217); intra omnesLues rsAni nostri 12. Febr. 964 ((ststtula Xee. I, 75, 8t. 335); 27. Jan.947, 9. April 959, 25. Aug. 962 (8t. 142. 261. 315). Am 16. Nov. 968heißt es in vivitate guas sita est in impsrio nostro (^Vürsttu'sin Xovasuds. I, 399, 8t. 461); 15. Merz 973 impsrio nostro paes smpliüoato(Beyer I, 292, 8t. 524).
Ebenso unbekannt ist den deutschen Urkunden die Bezeichnung (lermanis.Sie ist gelehrten Ursprunges und gehört durch alte Ueberlieferung der amtlichenKirchensprache an; daher erscheint sie häufig in den Bullen der Päpste und an-dern kirchlichen Aktenstücken. Leo VII. ernennt Friedrich von Mainz znm aposto-lischen Vicarius in eunetis re^ionibus totius 6ermauias (staü'ü öibl. III,337, stalle 2766). Noch üblicher ist es, wenn Agapit an denselben schreibt: inpartibus totius kermaniss Oalliasgue (a. a. O. S. 346, stsM 2815), wobeide coordinierte deutsche Kirchenprovinzcu find; ebenso in den Briefen Wilhelmsvon Mainz und Johanns XII (a. a. O. 351, statl'ck 2821). Bestimmt unter-scheidet Johann XII. im Oct. 968 die Bischöfe gui in Kermama sunt orcki-nati und qu! sunt in OaUia ick est LloAUneiensis Vreversusis st Lolo-uieusis eoelesias, der Rhein wird als Grenze angenommen, da diese drei Me-tropolen auf dem linken Ufer liegen (Boysen I, 180 , stalle 2860). Als selb-ständige Provinzen kommen noch' Sachsen und Baicrn hinzu. 958 schreibt Jo-hann XII. olsro st populo iu Llakiia, dermsuia et Ravearia ooustitutisund 12. Febr. 962 in 8axouis, Oallis, Osrmauia, Lavearia (Llausi XVIII,461, Oock. 8axon. re§. 1, stalke 2832). In den Akten der Augsburger Ver-sammlung 7. Sept. 952 (RsAK. II, 27), des Concils zu Ravenna 968 (Reib-
i) Die beiden Urk. Ottos von 946 und 943 kür Gcmbloux, Lliraei oxp. äixlom. I, 41. 139,in denen er sich nennt rsx Itvtdnrltznsium et I'rnnoiFsnum, und in denn einer das Oermn-nensium imxerium erwähnt wird, sind in dieser Fassung gewis nicht echt (St. 139. 167).
2- Auch in die beiden falschen Urk. Ottos für Meißen 11. Zan. 948 und 19. Oct. 968 (ebd.1, 22. 4, 8t. 154. 457) ist Vieser Satz übergegangen.
Unecht ist die Salzburger Urk. 9. Merz 970 (Klcimayrn 186, 8t. 464), in der die eurtiserwähnt wird voeatn tlieotmes ^iärlnbok.
Jahrb. d. deutschen Ge^ch. — Tummler, Ottoder Große.
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