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Die Deutschen als barbari.
ihrer eigenen rnstioitas (Lärmen 6 s Asst. 066on. praek. 88 . IV. 317).Doch erst in der Zeit Ottos IIl., wo der Restaurationsgedanke neue Kraft ge-wann, fand sich die ältere Sprachweise wieder ein. Bruno (Vita Xckalb. s. 5, J 8 .IV, 597) rühmt von der Schule Ohtrichs: ^uckitoribus snim nsus srat laeia-liter tbri, nee ausns sst guisguam eoram waZistro linAua barbara logui.Ekkehart IV ( 88 . II, 118) betrachtet die lateinische Bearbeitung des altenHeldenliedes durch den ersten Ekkehart mit ironischem Mitleide: Uarbariss snimst iäiomata sius Dsutonsm ackbns akksotantsm rspsnts Latinum üsri nonpatinntnr, vgl. auch p. 98. So findet Vita mai. Larckonis s. 1 ( 6-1 tksüibl. III, 529) einen deutschen Namen barbarismatios mutatum, and dergelehrte Chronist, aus dem die Xnn. Llagäsbur^. 938 ( 88 . XVI, 443) ihreNachrichten von der Begründung der Stadt entlehnen, bezeichnet ihren Namenals novuin barbarnm.
Was den Deutschen angelernt war, ist den Romanen, Italienern undFranzosen natürlich; ans sie machen jene säst denselben Eindruck wie die Slavenauf die Deutschen. Bei dem Sänger des Kaisers Berengar (Lssta UorsnZariiimpsr. III v. 147. 159) sind Arnolf und die Seinen neben Quinten undEtruskern Barbaren, und sein Glossator bemerkt (zu III, 57. 147): Llultis bar-baris gentibus impsrabat Xrnultns und Larbarus cknstor äioitur, czuiabsrbaris Asntibus impsrabat ( 6 ssta Lsrsngarii sck. Oümmler S. 114. 118.119). Eine römische Synode von 898 nannte e. 6 Arnolfs Salbung il amvero barbarieam (ssil. uustionsm, s. Dllmmler Auxilius und VulgariusS. 13 A. 5). Die tiefste Verachtung spricht sich in dem merkwürdigen Docu-mente aus der Zeit Ottos III. aus: Huot sunt gsnsra iuckisum (GiesebrechtKaiserzeit I, 889): Romanum Imperium barbarorum patuit ^lacküs ksrisn-6 um; Romanas IsASs psnitus iKuorantns inlitsrati as barbari iuckisss, diesehr bündig so charakterisiert werden: Lomes snim inliteratus as barbarusnsseit vsra a lalsis ckiscsrnsrs st ickso tallitur. Aehnlich schon die Nord-franzosen. In den Lssta spp. Lamsras. I s. 80 ( 88 . VII, 431) wird derBischof Berengar sx nobili psrentsla Lermanias geschildert: lue etiamtantas isritatis sxtitisss ckioitur, ut non mocko linAua st nations, seck etiammoribus populo suo darbarus ssss vickerstur. Dem Widrich Vita 8 . 6 s-rarcki lull. e. 6 und dem Rodulf Vita 8 . VViilsImi Ilivion. e. 22 ( 88 . IV,495. 657) ist deutsch linAua barbara. Vgl. auch die von Waitz (Verfgesch. VI,146 A. 3) angeführten Stellen Gerberts.
Selten nur wird das Wort ohne Rücksicht auf Religion, Nationalität oderliterarische Bildung allgemein zur Bezeichnung unsittlicher Haltung, großer Roh-heit gebraucht. So sagt Ruotger (Vita Orun. s. 37) von dem Zustande Loth-ringens: ürat namczus in ossickentalibus Lotbariei rsgni ziartibus vsiutinckomita barbariss und Richer (I s. 63) gar von eineni Geistlichen vir bar-barus, freilich aber manu atizus auckatia nimius, sui solitum srat rsrumalisnarum surrsptionibus lastari.
Nach dieser Untersuchung ist es eine nothwendig ergänzende Frage, ob jenemNamen, mit dem man die feindlichen Völker bezeichnte, nicht ein heimischergegenüber gestanden habe.
In Zelten, wo sich die Nationalität erst zum Bewußtsein zu entwickelnbeginnt, sind einem Volke Gesamtbezeichnungen für seine Feinde fast geläufigerals der eigene Name. Die Spuren eines allgemeinen deutschen Namens sinddaher in Urkunden und Geschichtschreibern höchst dürstig. Je kräftiger überallnoch das Gefühl des einzelnen Stammes und seines Zusammenhanges mit demLande ist, um so schwankender die Bezeichnung für die Gemeinschaft aller Stämmeund aller Länder.
Erst in den späteren Urkunden taucht hie und da der Name Dbsutomund Dbsutomoi auf, stets nur gelegentlich, nie in einer amtlichen Formel.Meines Wissens zuerst in einer Schenkung für Magdeburg, auf welche auchGiesebrecht (Deutsche Kaiserzeit I, 8581 verweist, vom 23. April 961 (BoysenI, 93, 8 t. 285) im Gegensätze zu den Slaven: Draäiäimus . . omnsm altsramckeoimationem, guam U'bsutoni vel 8 Iavi :i 6 sancksm urbsm UlaAcksbur-Asnssm psrtinsntsm psrsolvsrs cksbent, nsonon etiam omuium Dbsutoni-oorum vsl 8 Iavorum ckseimaw. In einer verwandten Urk. vom 29. Juli