Kirchlicher Sinn im Königshauses
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Metz. Bei L>t. Gallen lebte als Eingeschlossene H die harte Wiborada,welche der h. Udalrich als Schüler besuchte, um sich von ihr belehrenzu lassen (gest. 926), nach ihr ihre Verwandte Rachild (gest. 946),sodann Kerhild (952—1008), Perehterat (gest. 980), Kotelind (gest.1015), aber auch Geistliche wie Hartker (gest. 1011). Bei dem Nonnen-kloster Drübeck am Harze hauste Sisu 64 Jahre hindurch an ihreKlause gebunden, die nie vom Feuer erwärmt wurde, zuletzt un-beweglich und lebend eine Beute der Würmer, dennoch eine gefeierteLehrerin des Volkes (gest. 16. Febr. 1020)?) Bei dem späterenWanliebsrode treffen wir den Einsiedler Wonlef (gest. 18. Merz 1013),in der Nachbarschaft Esiko (gest. 28. Juni 1011) u. s. w.
Dieser Geist strengerer Kirchlichkeit, der seine Schwingen zunächstselbständig entfaltete, empfieng, wie schon bemerkt, unter Otto vonobenher die entschiedenste Förderung. Zählten doch sein jüngerer Bruderund sein Sohn selbst zu den Häuptern der Geistlichkeit, war dochseine Mutter Mahthilde trotz allen weltlichen Glanzes ihrem Wandelnach fast eine Nonne. Zierden des Nonnenstandes wurden OttosTochter die frühreife Mahthilde, seine Nichte Gerberga die TochterHeinrichs von Baiern, seine Enkelin Mahthilde die Tochter Liudolfsals Aebtissinnen der Klöster Quedlinburg, Gandersheim, Essen. Baldfolgten ihnen noch andre Glieder des königlichen Hauses nach. KeinHerrscher seit Karl dem Großen, dem gewaltsamen Bekehrer derSachsen, hatte eine solche Fülle geistlicher Stiftungen aufzuweisen wieOtto, auf den ein Erzbisthum und zehn Bisthümer zurückgiengen;^)
io guo sssurn vsrssri possst, ooustrusrst. Seinen Tod meldet das Xserol.I?u1ck. min. (Oronbs 1'rsäit. Vulck. 177) 9KV: Lslckrsin solitsrius; mai.iXsidnitii 88. rsr. Lrunsvis. III, 767) fügt hinzu st oonksssor Lbristi XVIIIXsl. 8spt. lieber Lantbert, der sich intus rsrnotiors ssltus c^ui XrZonnsckisitur aufhielt und abgesehen von seiner Askese sliss stoliäus st SAisstis to-tus psrsbst, ut czui lorts inLrmioruin surn eonspsxsrst, risum tsnsrs vixpasset, s. Vits lob. Olors. o. 22—24.
u Ueber den Tod der h. Wiborad s. Waitz Heinrich S. 89. 90. Bon demh. Udalrich erzählt Gerhard o. I: sä gusnäsrn ibi eomrnorsntsm inelussmIVibsrst nomiustsru eousilium qussrsncko seesssit. Ueber die andern St.Galler Eingeschlossenen s. die Zeugnisse in den St. Galler Mlittheil. zur Vaterland.Gesch. IX/78, XV, 276 u. 938. 940; 278 n. 941; 300.
2) Sisu starb nach den 2 ^nn. Ijusälinb. 1020, nachdem sie 64 Jahre zuvor,also 956, surn s guocksm ctssponssretur töinpors inaximi Ottonis sich inloso Ulbrubmi clieto (Drübeck s. Geschichtsqu. der Provinz Sachsen V S. XIV)eingeschlossen, am 16. Febr. (Dbistmsr. VIII s. 6, vgl. Xserol. Xunsbui-A. z.16 : obiit 8isu ineluss). Den IVoulspb prssb^tsr st rnonssbus solitsriusstellen die Xun. (^usäliub. 1013 mit dem Hamburger Erzbischof zusammen alsckuss luesrnss srcksntss, während er bei Thictmar (VI e. 54) ein vsrusIsrsbelits heißt (vgl. Xssrol. Xunsb., Nsrssd. zum 18. Merz, und über Wan-liebsrod Wattcnback)s Geschichtsqu. 11, 374). lieber Asico oder Esico, gest. 28.Juni 1011, s. Xun. (jusckliub. 1011, Tbistrn. Lbron. VII o. 25, Xssrol.ÄsrssburA. z. d. T.
^) Thietmar (l. II UrolvA.) sagt von ihm: Xxiseoxstus eonstruxitcksni^us ssnos; Ossts spissop. Osmsrse. I s. 78 : isin^us gusttuorckseimpontilioslis rnsAniüssutiss ssclidus eonckitis (^usnclsin stisin mstropoliin^Isgscksbureb voesbulo struxit.