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Ottos Familienverhältnisse.
Kirche und Staat ein Gewicht zu beanspruchen und zu üben berechtigt.waren, blieb in seinem Rathe ihre gebürende Stellung gewahrt undein freimütiges Wort war ihnen gestattet. H Daß er die Männerseinös Vertrauens weislich zu wählen wußte, zeigt vor allem die Er-hebung Hermanns und Geros in Sachsen, die so viel Neid und Aerger-nis bei andern erregte.
Otto bewährte sich als zärtlicher Sohn gegen seine Mutter Maht-hilde, deren Hinscheiden ihn tief betrübte. Nur vorübergehend wurdeim Anfänge ihr Verhältnis durch die allzugroße Freigebigkeit derMutter gestört, wie sich in ganz ähnlicher Weise Otto II. später eineZeitlang gegen seine Mutter Adelheid verhetzen ließ?) An sittlicherReinheit stand Otto I., gleich seinem ganzen Hause, den karolingischenVorgängern voran. Nur aus ganz früher Zeit wird uns von einerVerirrung des Jünglings mit einer vornehmen Wendin gemeldet,der der Erzbischof Wilhelm das Dasein verdankte. Die Ehe mitEdgitha war eine sehr glückliche, wenn auch wenig Glück ihren frühdahinwelkenden Sprößlingen, Liudolf und Liutgard, zu Theil werdensollte, und die fromme, hausmütterliche Königin blieb bei Gemahlund Volk in gesegnetem Andenken. Politische Berechnung ließ denWitwer dann, nach mehreren Trauerjahren, zur zweiten Ehe schreiten,wodurch er sich ein kluges, glänzendes, zu herrschen gewohntes Weibverband, eine wahre Genossin des Reiches, zumal für Italien?) KeinName erscheint unter denen, welche Gunstbeweise von dem Kaisererwirkten, in den Urkunden so häufig wie der ihrige. Diese Zeitwar überhaupt weiblichen Einflüssen günstig: die Königin Willa vonItalien wurde mehr gefürchtet und gehaßt, als ihr Gemahl; Ger-berga regierte mit ihrem Gatten und für ihren Sohn. Wie sehrAdelheids Herz in jüngeren Jahren nach irdischer Herrlichkeit ver-langt haben mochte und obgleich sie auch in ihrem Alter sich derweltlichen Regierungssorgcn nicht entledigen durfte, immer ausschließ-licher gab sie nach dem Tode Ottos sich den kirchlichen Interessenunter Leitung des Abtes von Cluni und der angestrengtesten Aus-übung frommer Werke, namentlich der Almosenspendeu, hin?) Diese
p Idistirmri Oln-on. II o. 18: Ooinss prstatus Heinrich von Stade)iain ingsniosns srat, nt essarsin iratnin pro eastsris prineipidus plaearspotuissst taeilius, st guis eins kalt oonsnn-ruinsns, xratiain inpsrialsinusgus in oxitnin suimst vitas ticlslitsr odtinuit.
2 ) S. oben S. 147. Ucber Otto II. vgl. Oclilouis dlpitapliiuni Jäai-lisiüas s. 6. 7, ^.nnalista. 8axo 978; 8)-riVitrr 8. Naioli s. 9.
^lnn. Oueälinbui'A. 999: ^.cisIüsiUa . . inslits Roinanoruna im-psrutrix nuAnstn, guns stutuin iinpsrii terra nrarigns sivi snbneti uns.enin suo sonsorts, auAnsto seil. irmAuo st pneiüeo Ottons, non ininuswsritis moridusqns insiAnisrat sZrsSiis, c>uam ilis viridns st trinmpkiseonsoliänssst sximüs. Itach einer von Äöpke gemachten Zusammenstellunghat A. von allen Personen des königlichen Vertrauens am häufigsten inter-veniert, nämlich in 21 Jahren 82 Mal (wovon 54 auf Deutschland, 27 aufItalien, 1 Urk. ans Reims fällt). Mahthilde kommt unter Otto nur 5 Mal vor.
0 Ebd.: post oditnm itngus eins st ipsa psr totum ssenlo nrorisns,stuasi non sibi natu ssä inopnm nsibus tantuni üivinitus sssst provisa,guiil>guill üadsrs potnit . . intsr eastsra virtuturn insignia nmnidus pan-