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Otto in Merseburg. Die Herzogin Judith.
Von Quedlinburg zog Otto im April über Walbcck, woselbst erdie Abtei Herford mit einer Verleihung bedachte/) nach Merseburg,dessen Stiftung und Einrichtung von ihm noch nach einigen Seitenvervollständigt wurde/) und traf hier mit der BaiernherzoginJudith, der Witwe seines Bruders Heinrich, zusammen. Die dreiUrkunden, welche er zu ihren Gunsten ausstellen ließ, sind dieletzten, die wir überhaupt von ihm haben?) In der einen schenkteer ihr die Saline Reichenhall im Salzburggau, in den beiden andernverlieh er dem Nonnenkloster Niedermünster zu Regcnsburg mehrereHöfe zu Beutelhausen, Schierling, Rogging, Lindhard und Peuerbach.Dieses zu Ehren der Jungfrau und des Bekenners Erhard, eines an-geblichen Bischofs von Regensburg, gestiftete Kloster hatte erst durchdie Herstellung unter Judith Bedeutung erlangt, so daß es fast ganzals ihre Schöpfung angesehen werden konnte. Dort lies; sie den frühverstorbenen Gemahl bestatten, dorthin übertrug sie auch Reliquienaus dem Morgenlande, als sie nach dem Beispiele Hiddas. der Mutterdes Erzbischofs Gero von Köln, nach Jerusalem eine Wallfahrt unter-nommen hatte?) ja endlich trat sie selbst in diese Genossenschaft ein.
Aus Augsburg kam die traurige Nachricht von dem Tode Adal-beros, des Neffen und vorausbestimmten Nachfolgers des Bischofs
>) Rrbsrä liegest» bist. IVostt'. I, 47 (8t. 527) für die Acbtisjin loamsäs c^noäsoa nrsresto ourn ornnibns ioäs sxigsnäi usibns, iä ost monsts,telonso vsl quieguiä all pnblisum viästnr pertinsrs insrostnrn in losoXäonbuss uoininsto, auf Fürsprache Adelheids.
-) Wläub. III. s. 76: sseensionsrn äornini spnc! iilsrssburg eelobrs-turus; Vbistinsri Obrou. II o. 27: Xsssnsiouoin sntein äoinini inpsrstorin lilsrssburg Init, st quisgniä cls proinissions rsmsnsit, äsvots insntoibiäsin eonrplsrs stucluit (daraus >l»i>. LIsgäeburg. 973. welche diese Wortedoch wohl irrthiüulich auf Magdeburg beziehen: ibigus snpplsssst oinnsmquam äistulerst äs VIsgäobnreb pronrissionsin susin).
") Lion. Roiss XXVIII s, 196—200 l8t. 527- 529), alle drei ob intsrvsn-tum äileotissimse eouiugis uostras Xäslbeiäse, die erste vsusrabili äornnasInäitss Irstris nostri bsstss inern. Ileiurioi äuois viänss, die andern beidennssnon (ob) venersbilis äomnso Inäitss ssiubrsin zistitionsrn und zwarssnotiinonislibns in urbo listospons sä inlorius inonsstsrium ssnotss VIsrissssnetiqno eonlsssoris Rrbsräi eommorsntibus. Vgl. das Gedicht auf Heinrichden Zänker (Hirsch Heinrich I, 122 A. 1), worin es heißt: Rrogeniss äoinnsevsnsrsbilis rrits Inäittss, ^ ()uso sprotis inunäi Isleris st ponäors rsgni. ^Optsns ss Irsuis rnonssbilis subciors legis ( ^ngmsntsvit opos, msiorssstruxit st rreäss! Ruins bssilicso ssnetso snb bonoro iilsriso und obenS. 267 A. 6. R. Heinrich II. nahm am 20. Nov. 1002 das Kloster in seinenSchutz, quoä äivss msm. »via nostrs luäitbs olim in bonors ssnetss äeigsnitr. iilsriss s I'nnäsmsntis in sbbstisin srsxit et äonis prsoäiorumintsr slis pro loeo äitsvit (Vlon. Roies XXVIII s, 800).
Rsuli V. 8. Rrbsräi s. 6 (88 IV, 583 n. 18): Inäitbn änetrix,guss iäem suxit rnonsstorinm, äuin irst nä sspulebruin äomiui Rierosol)'-msm, nt reges solsnt, plurs vsl Sports vsl sbseonäits vol osss vsl eor-pors oonquisivit, quss ubi tsrrsrnm vsi nbi in prsslsts eonäsrst seslssis,uso ipss ssiri voluit . . Ixss vsro guis bumsts sst in ipss sselesis, svi-äsntsr säoest in illuin loeum soluin rnsxims stuäuisss, nbi notuin (seitbuinsri so voluisso. lieber Hidda, welche lerusslom oratiouis grsts pstsnsdaselbst starb, s. Vbistinsri Lbron. II e. 16, ^.nnslists 8sxo 965 (88. VI,<>19), Obronis. Nontis 8ersni s. 1171 (88. XXIII, 153).