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Kaiser Otto der Große
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506
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506 Italienische Gesandtschaft. Tod Hermanns von Sachsen.

Aus Italien fanden sich in Quedlinburg Boten der Römer undBeneventaner ein. H lieber jene gebot nicht mehr Johann XIII. er war am 6. September 972 gestorben, sondern Benedict VI.,ein Römer von Geburt, über dessen Wahl und Verhältnis zum Kaiseruns nichts Näheres bekannt ist?) Auf die Anwesenheit der Italienerdeutet eine Urkunde für das Bisthum Cremona vom 28. Merz, durchwelche Otto auf Fürbitte Adelheids nicht mehr seinem getreuen Liud-prand, sondern dessen Nachfolger Odelrich alle Rechte seiner Kirche,namentlich die Herrschaft über die Stadt und ihren nächsten Umkreisvon fünf Millien, bestätigte?)

Ottos Aufenthalt in Quedlinburg, welcher im Ganzen siebzehnTage dauerte, 4) wurde durch einen Todesfall getrübt, der nach sovielen früheren Verlusten ihm besonders nahe gehen mußte. HerzogHermann von Lachsen, der ihm noch so eben an Gold, Silber undandern Dingen reiche Geschenke überbracht hatte?) erkrankte und starbam 27. Merz?) In ihm verlor der Kaiser einen seiner treuesten undzuverlässigsten Freunde, einen Mann, der durch Klugheit, Gerechtigkeitund Wachsamkeit jederzeit den in ihn gesetzten Erwartungen ent-sprochen und nicht minder für die Förderung der kirchlichen Interessenstets ein warmes Herz gezeigt hatte?) Sein Sohn Bernhard oder

>) Xnn. Ramdsrti 973: Romanoruw, Krascorum, Rsnsvsntorum; dieVn». Ilivissil., NItatl. und Thietmar lassen die Romani fort.

0 Vgl. oben S. 487 A. I. lieber Benedict s. die Ossta pontilicum (LVat-tsricli Vitus Rom. pont. I, 65): RcneUictus VI cliaconus, nations Ro-muuus . . cx patrs II6sbruu6o monaclio inArsssus sst mcnss lunuario6is XIX; Llurkini Oppavisns. Oliron. (88. XXII, 431).

Von. Iiist. putr. XIII, 1300 (8t. 520): Oläsricum vs» saucts Orc-monsnsis ccci. untistitsm obtsutu XUslsici nostrs coliiu?« uc consortisnostri impcrii cslsituäinis nostrs clswsntiam »äiisss. Er gesteht zu Ors-monensi ecclssis guicguiä curaturs, tslonci aut portativ! uliguo in^snio6s iamiuta (irsmonsnsi civituts u6 publicum tunctioncm psrtinuit, tum6s purts ipsius civitatis eomitutus guum 6o parts curtis 8sxpilus, nscnonripsm cum msnibus et turribus ipsius civitatis, ssu stiam omnia gus aium 6ictis sntscsssoribus scclssis ipsius spiscoputus prccspto 6onutionisst conLrmationis sunt coucsssa, Nominativs circa civitatem uuäiguc psrguingus miliariorum spatia.

') LVi6uIrin6. III c. 70: Linnens autsrn iiri 6sccm st ssptsm nonumplius 6isbus, 6ssccn6it in6s, er blieb also vom 19. Merz bis 4. April-Vita Llabtbilcl. ant. c. 10: saerstissimos illic permansbat 6iss.

5) Xnn. Xltab. 973: Rsrimannus stiam 6ux sibi 6i1sctissimus sscumaävsntanäo urASnto, auro, aiüs rsZiis inunsribus pras castsris illumIionsstavit.

°) Xscrol. RunsburU. p. 23: VI Rai. Xpr. odiit Rsrmsnnus primus6ux 8axonis kunäator duius csnodii; Xscrol. LIsrssburg: V Ral. Xpr.Ilsriinannus 6ux; Llosllsnbsc^. (a. a. O. p. 139) zum 27.; Xscrol. RuI6.inai. und min. 973: Lsriman 6ux. Der Umstand, daß das Xscrol. Llsrss-burA. unter dem 1. April zum zweiten Male einen Herzog Hermann bringt(Hermann III. von Schwaben, gest. 1. April 1012), bewog Thietmar Ile. 25).irrig diesen Tag anzunehmen.

WI6ukin6. III c. 76: Tristis autsm illa loca perambulut obituoptimi viri clucis Rsrimanni, qui pruäsntias ac iustitias mirasgus vi^i-lantias in rsbus civilibus st sxtsrnis, cunctis rctro mortulibus asternam