Otto in Magdeburg 978. 499
des Bergbaus daselbst, durch den diese Stadt rasch emporblühensollte.
Nach Magdeburg wandte sich Otto zuerst, dessen Erzbischof Adalbertihn bereits im vorigen Jahre in Ingelheim begrüßt hatte. Wie erzähltwird, so soll dieser den Unwillen des Kaisers dadurch erregt haben,daß er in dessen Abwesenheit seinen Stellvertreter Hermann mitGlockengeläut und unter Anzündung aller Kerzen im Dome empfiengund ihn bei Tafel auch und sonst wie einen König ehrte. Otto ließihm in seinem gerechten Ingrimm sagen, er solle ihm so viel Rossesenden, als er Glocken geläutet oder Kronleuchter angebrannt habe, dochgelang es dem Erzbischöfe, durch seine Boten den kaiserlichen Zorn zuentwaffnen?) Noch kannte Otto den Dom nicht in seiner Vollendung.Zu seiner Ausschmückung hatte er früher nach dem von Karl dem Großenin Achen gegebenen Beispiele italienische Marmorsäulen, vermutlichaus ravennatischen Gebäuden, nebst Gold und Edelsteinen kommenlassen und unter seinen Altären und in seinen Säulenknäufenbarg derselbe die kostbarsten Reliquien?) Wie hier schon längst seineunvergeßliche Gemahlin Edgitha, Graf Christian und andere Getreueihre Ruhestätte gefunden, so gedachte auch er, in dieser seiner Lieb-lingsstiftung sich sein Grab bereiten zu lassen?)
Zur Feier des Palmsonntags (10. Merz) kam er dorthin und
ein Franke Gundelcarl sich von dem Könige den Berg gut Lainineoberolr ckiei-tur zu Lehen geben ließ, loeum (loalarie eckiliosre ospit primusqus venasmstalloruin argenti eupri ssu plumbl ibickein rspperit (was andre ausHeinrich I. beziehen, s. Waitz Jahrbücher Heinrichs S. 235). Die GründungGoslars wird auf Heinrich I. zurückgeführt (s ebd. 99 A. 4), und schon imI. 1001 unter dem Bischöfe Bcrnward von Hildesheim erscheint es als ein an-gesehener Ort (Vita Oernrvarcki e. 27: Reliquias nielnloininus . . Oloslariasper ilium ckirsxit, idickorn sua inckustria in oelebri looo roponsnckas), da-gegen meldet Adam (Olosta Hainmab. eeel, pontit'. III e. 27): La tsmpsstatsoaosar Iloinrious (III) . . in 8axonia Olosiariain t'unckavit, quam cks parvo,ut aiunt, inolenclino vel tnwurio lorinans venatorio oto., offenbar unrichtig.
NInetnmri Vliron. II o. 18 (daraus 2t.nn. LlancksdurA. 972. 1135,^nnal. 8axo > 135, 88. VI, 770, XVI, 152.185). Von dem Grafen Heinrich vonStade, einem Gegner Hermanns, erfuhr der Kaiser cle susooptiono ckueis quo-mnckoquo is in mockio episooporum ack inonsam looo imperatoris ssckeretleotoqus ckormirst.
Istnetinari Olnon. II o. 11: Lrooiosum quoque marmor oum aurogemmisque oesar prsoopit ack Llagackaburg ackckuei. In oinnivusqueoolumnarum eapitidus sanetorum rsliquiao ckiliAenter inelucki iusoit eto.,vgl Llironie. Na^ckekur^. eck. üleibom p. 272; Orunonw Vita 8. 2l.ckalt>erti«. 4: in puloro Iittore Tlbis üuminis sanoto ülaurioio puloderrimam cko-mum props construxit; Herzog Ernst o. 2 (Haupts Zeitschrift VII, 194):SArvAiam in Iionore ülaurioii et soeias st'üsbasas IkAiouis vasiliosm iniraslavrioao lunckavit. Dieser alte Magdeburger Dom brannte 1207 größtcntheilsab, s. Otte Gcsch. der roman. Baukunst in Deutschland S. 118.
3) Llnetmari Olrron. a. a. O.: Oorpus eAregii eomitis Lbristini alio-rumquo iuxta supra insinoratam posuit eeolssiam, in qua sidi sepulturam,quamckiu vixit, preparari oonoupivit, vgl. oben S. 70 A. 2, 148 A. 3.
9 Nliietmari Olironio. II o. 20: reeto itinere ack LlagackadurxisnsempsrAsno oivitatem palmas ibickein Isstivo ckuxit Iionore: Xni:. üla^cks-vui-A. 973. Seine Anwesenheit schon au dem vorhergehenden Tage bestätigen dieUrk. 8t. 524. 525. '
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