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Kaiser Otto der Große
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Das BiSthum Kamerik. Bergbau von Goslar.

diesem Jahre das Bisthum Kamerik durch den Tod Wibolds erledigt.*)Einen von den Vornehmen der Stadt zum Nachfolger gewünschtenMönch Rotbert wies der Kaiser zurück, weil er den Kamerikern dieWahl nicht abermals sreigeben wollte, vielmehr ernannte er einenvornehmen und gelehrten Sachsen, Tetdo, Probst zu S. Severin inKöln, der nur mit Zagen seine neue Würde unter einer als trotzignnd aufsässig verrufenen Bevölkerung antrat, deren französische Spracheer nicht einmal verstand. In der That zeigte er sich seiner schwerenStellung nicht gewachsen.

Nachdem der Kaiser das neue Jahr 973 in Frankfurt begonnenhatte, zog es ihn vor allem nach Sachsen, das er seit mehr dennsechs Jahren nicht gesehen. Auch hier fand er wie anderwärts daskönigliche Ansehen trotz dieser langen Abwesenheit unerschüttert undden Frieden gesichert, obgleich sich das unbegründete Gerücht verbreitethatte, es sei dort eine aufständische Bewegung im Werke.-) Zu denerfreulichsten Ereignissen der Zwischenzeit gehörte die Entdeckung vonSilberadern in dem Rammelsberge bei Goslar und die Eröffnung

I^ser. Vulä. ins!., minus (Tontss III, 148. 154. 157, IV, 453). Bei Elke-hart (Oasus 8. Oalli, 88. II, 128) heißt er Ksko Torisüam sddss, virnomlnis rsvsrsncki prae multis. Die Namen der 48 Brüder, die unter ihmim Kloster lebten, bei Reilksrseüeick Uldl. patr. Tatin. Ital. I, >99.

*) Ossta spiseop. Oamerae. I o. 92: Vicksns vero impsrator, gnost<juia ante VTbolckum ssounckum suam eleetionsm laeili asssnsu eorumprseibus attribuit, ickso etiam ackmittencki episeopum lavultatsm suo vellentlortasse arbitrio rsssrvari, eum omni prolseto rslragstions sorum IsAationielksetum impsrtirs neZavit. Vsrum quickem altinrs eonsilio prsveutusTstckonsm, saeris moridus strenuum, non mockies litsratum, prlinis stqueinaioridus 8axonlae progsnitum, Oolouionsis aeeelesias saneti 8svornüprspositum, liest rsnitsntem . . eonpetsuter tarnen . . sublimavit (vgl.über den zweifelhaften Zeitpunkt 88. VII, 438 u. 43); e. 99: episeopo utpotesimpiiel viro et linguas retzionis itz-naro . . iniurlas saepe. irroZadaut,vgl. Hirsch Heinrich I, 350359. Seme Herkunft aus Köln bezeugt die lu-veutio 8. disurini e. 9 (Tpata ssnetor. Ilollancki lunii II, 281): Tüieckopost ckatus splsvopus tune in monastsrio sauet! 8svorini eustockis otlleiumackministrsdat, d. i. unter Folkmar im I. 966. Zu früh setzt ihn die UtaOerarcki Lroniens. e. 21 (dladillon 7k.eta sanet. sase. V, 266). Erstarb 979.

rViclukinä. III e. 75: Tulsavit quoqus lama eum, quasi pieriqus8axonum rsdellars voluisssnt; quock quia inutils erat, nee relationscki^uum arbitramur. Sollten hiemit die Worte der zwcifelyaiteu Urk. Ottosfür Osnabrück (Möser Osnabrück. Gesch. I V, 26) zu verbinden sein: Tt multosaeosptis incks benskieiis (nam nos cks Iiae vita ckeesssisss apuck illos ckiüd-matum sst) in sorum ackiutorium eoniurasss? Ein falsches Gerücht vondem Tode Ottos würde am leichtesten unruhige Bewegungen in Sachsen er-klären. löeusckieti OIrron. e. 38: In 8axoniaqus psrAunt eum maZna letitia.

^Vickulr. III e. 63: lilrgo qualiter . . terra 8axonia venas argsutiapsrusrit . . nostras tsnultatis non sst säiesrs; Ddistmari Olrron. 11 e.8: Demporidus suis aursum illuxit sseulum, spuck nos invsnta sst primumvsna argen ti; i!n. Talick. 966 (88. X!l. 64): Otto impsrator in terra

8axoniea venas auri et arAsntl primus inckustria sua apsruit. Der ^u-nslista 8axo a. 1609 (88. VI, 660) berichtet dagegen unter Heinrich II-, daß